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Pressemitteilung Nr. 274
München, 27.05.2016

FÜRACKER: SCHNELLES INTERNET IM MARKT LUPBURG
Bereits 2. Förderprojekt zum flächendeckenden Ausbau in Planung

In Bayern läuft der Ausbau von schnellem Internet auf Hochtouren. „Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Die Gemeinde Lupburg ist hier vorbildlich. Ich freue mich, dass Lupburg zukunftsweisend geplant und kraftvoll in den Ausbau investiert hat“, teilte Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker bei einem Gespräch über den aktuellen Stand des Breitbandausbaus in der Gemeinde Lupburg am Freitag (27.5.) mit. Das jetzt durchgeführte zweite Projekt zielt auf die Flächendeckung. „Auch für einen gut wirtschaftenden Markt wie Lupburg sind die Eigenanteile eine spürbare Belastung“, merkte Füracker an. Nach der Entscheidung des Gemeinderats über die Erteilung des Zuschlags an einen Anbieter kann der Förderantrag bei der Regierung der Oberpfalz eingereicht werden. Der Freistaat übernimmt 60 Prozent der Kosten bis zu einer Förderhöhe von maximal 675.247 Euro, kündigte Füracker an.

Bereits 2013 ist die Marktgemeinde erstmals in das bayerische Förderprogramm eingestiegen. Die Achse Degerndorf, Lupburg, Niederhofen wurde in diesem ersten Durchgang mit Glasfaser erschlossen. Der Freistaat förderte dieses erste Projekt mit 174.753 Euro. Mit dem mittlerweile seit der Übernahme durch das Heimatministerium deutlich verbesserten Förderprogramm legte Lupburg den Fokus auf Flächendeckung und stieg erneut in das Programm ein. „Lupburg ist auch vorbildlich bei der Erschließung mit Glasfaser bis ins Haus“, hob Füracker hervor.

Bayernweit engagieren sich bereits rund 95 % (1.949) aller Kommunen im Förderverfahren. Der Landkreis Neumarkt i.d.Opf. ist hier vorbildlich. Alle 19 Gemeinden befinden sich im Förderverfahren. 16 Gemeinden erhielten bereits Förderbescheide mit einer Gesamtförderung von mehr als 6,1 Millionen Euro. Bayernweit wurden inzwischen über 1.000 Förderbescheide an 954 Kommunen übergeben. Diese starten mit einer Gesamtfördersumme von rund 360 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erhalten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden weit über 14.500 km Glasfaserleitungen verlegt. „Jede Gemeinde erhält eine Ausfahrt von der Datenautobahn“, kündigte Füracker an. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 6.900 persönlichen Gesprächen wurde fast jede Gemeinde beraten.


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