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Pressemitteilung Nr. 271
München, 27.05.2016

SÖDER: SCHNELLES INTERNET IM LANDKREIS EICHSTÄTT
Heimatminister übergibt Förderbescheide in Höhe von insgesamt 1 Million Euro

In Bayern läuft der Ausbau von schnellem Internet auf Hochtouren. „Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Die Märkte Altmannstein, Kösching, Nassenfels und die Gemeinde Schernfeld sind auf dem besten Weg zur digitalen Autobahn“, stellte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe der Förderbescheide für den Breitbandausbau an die Bürgermeister am Freitag (27.5.) in Eichstätt fest. Der Markt Altmannstein erhält 689.549 Euro, der Markt Kösching 62.708 Euro, der Markt Nassenfels 83.397 Euro und die Gemeinde Schernfeld 166.968 Euro. „Mit unserem bundesweit einmaligen Förderprogramm von 1,5 Milliarden Euro bis 2018 bringen wir ganz Bayern an das schnelle Netz“, betonte Söder.

Oberbayern engagiert sich gut beim Breitbandausbau. Mit 459 Gemeinden befinden sich in Oberbayern 92 Prozent im Förderverfahren. 134 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt rund 39 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von maximal rund 365 Millionen Euro für Oberbayern ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets“, appellierte Söder.

Bayernweit engagieren sich bereits rund 95 % (1.949) aller Kommunen im Förderverfahren. Mit den in Eichstätt neu übergebenen Bescheiden starten schon 954 Kommunen mit einer Gesamtfördersumme von rund 350 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erhalten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden weit über 14.500 km Glasfaserleitungen verlegt. „Jede Gemeinde erhält eine Ausfahrt von der Datenautobahn“, kündigte Söder an. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 6.800 persönlichen Gesprächen wurde fast jede Gemeinde beraten.

Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf über 32 Prozent. Die Kommunen profitieren vom neuen, deutlich verbesserten und 1,5 Milliarden Euro schweren Breitband-Förderprogramm des Freistaats.


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