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Pressemitteilung Nr. 310
München, 15.06.2016

SÖDER: SCHNELLES INTERNET IN GEISENHAUSEN KOMMT
Spatenstich für den Breitbandausbau für rund 400 Haushalte

„Breitband ist Zukunft - der Markt Geisenhausen hat dies erkannt und gehandelt. Schnelles Internet ist die Infrastruktur der Zukunft und wichtiger Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft des ländlichen Raums. Sie tragen damit dazu bei, Bayern in die digitale Zukunft zu führen“, freut sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder beim gemeinsamen Spatenstich für den Breitbandausbau mit dem Ersten Bürgermeister der Marktgemeinde Geisenhausen, Josef Reff, und dem Bereichsleiter Expansion der M-net Telekommunikations GmbH, Peter Reisinger. Der Freistaat fördert den Breitbandausbau in Geisenhausen mit rund 334.000 Euro. Künftig erhalten rund 400 Haushalte und Gewerbetreibende in Geisenhausen schnelles Internet.

Die Kommunen in Bayern profitieren vom in Deutschland einmaligen Breitband-Förderprogramm in Höhe von 1,5 Milliarden Euro des Freistaats. „Unsere massiven Vereinfachungen des Programms, die bessere Beratung und die Erhöhung der Fördersummen zeigen deutlich Wirkung. Wir bringen das Internet in den ländlichen Raum“, betonte Söder. Niederbayern engagiert sich hervorragend beim Breitbandausbau. Mit 256 Gemeinden befinden sich in Niederbayern 99 Prozent im Förderverfahren. 188 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt 70 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von maximal rund 216,67 für Niederbayern ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets“, appellierte Söder.

Bayernweit engagieren sich bereits rund 95 % (1.950) aller Kommunen im Förderverfahren. Aktuell starten schon 992 Kommunen mit einer Gesamtfördersumme von rund 366 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erhalten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden weit über 15.000 km Glasfaserleitungen verlegt. „Jede Gemeinde erhält eine Ausfahrt von der Datenautobahn“, kündigte Söder an. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.000 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf über 32 Prozent.


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