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Pressemitteilung Nr. 316
München, 16.06.2016

SÖDER: FREISTAAT FÖRDERT GENERALSANIERUNG DER DREIBERG-SCHULE IN KNETZGAU
Förderbescheid in Höhe von 4 Millionen Euro

Rund ein Drittel seines Haushaltsvolumens investiert der Freistaat in die Bildung - ein kräftiges und wichtiges Signal. „So finanziert der Freistaat bereits jetzt in ein starkes Bayern von morgen. Die Gemeinde Knetzgau erhielt einen Förderbescheid in Höhe von vier Millionen Euro für die Generalsanierung der Grund- und Mittelschule in Knetzgau“, teilte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder mit. Bei dem in diesem Jahr höchsten Förderbescheid im Regierungsbezirk Unterfranken handelt es sich um einen Teilbetrag der gesamten Förderung für die sanierte Schule in Höhe von rund 7,3 Millionen Euro.

Nach mehr als 40-jähriger Nutzungszeit wies das Schulgebäude der Gemeinde im Landkreis Haßberge viele Mängel auf, die nun im Rahmen einer umfassenden Generalsanierung behoben werden. Dringender Handlungsbedarf bestand hinsichtlich der energetischen Ertüchtigung des Gebäudes und der Sanierung der kompletten Haustechnik. Zudem konnten die aktuellen Anforderungen des Brandschutzes in fast allen Bereichen nicht erfüllt werden und mussten in die Planungskonzepte eingearbeitet werden. Außerdem soll in der Schule künftig ein neues offeneres Lernkonzept eingeführt werden, das in einigen Gebäudeteilen einen zusätzlichen Umbaubedarf auslöste.

Der Freistaat Bayern fördert als verlässlicher Partner seiner Kommunen in diesem Jahr allein im Regierungsbezirk Unterfranken Schulbaumaßnahmen und Bauaufwendungen für Kindertageseinrichtungen im Rahmen des Kommunalen Finanzausgleichs mit über 38 Millionen Euro. Bayerns Kommunen können grundsätzlich auch in diesem Jahr wieder dringliche Investitionen im Schulhausbau und beim Bau von Kindertageseinrichtungen zeitnah angehen. Die Fördermittel für den kommunalen Hochbau sind Bestandteil des unverändert kommunalfreundlichen bayerischen Staatshaushalts, in dem jeder vierte Euro für Gemeinden, Landkreise und Bezirke vorgesehen sei. Der Löwenanteil davon wird über den kommunalen Finanzausgleich abgewickelt. Der kommunale Finanzausgleich weist in diesem Jahr mit 8,56 Milliarden Euro ein Rekordvolumen auf.


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