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Pressemitteilung Nr. 312
München, 16.06.2016

SÖDER: SCHNELLES INTERNET IN VILSBIBURG
Minister übergibt Förderbescheid über 432.000 Euro // Spatenstich für den Ausbau

„Breitband ist Zukunft - die Stadt Vilsbiburg hat dies erkannt und gehandelt. Schnelles Internet ist die Infrastruktur der Zukunft und wichtiger Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft des ländlichen Raums. Sie tragen damit dazu bei, Bayern in die digitale Zukunft zu führen“, freut sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe des Breitbandförderbescheid an den Ersten Bürgermeister der Stadt Vilsbiburg, Helmut Haider. Der Freistaat fördert den Breitbandausbau in Vilsbiburg mit rund 432.000 Euro. Im Anschluss erfolgte gleich der Spatenstich für den Ausbau von schnellem Internet zusammen mit dem Bereichsleiter Expansion der M-net Telekommunikations GmbH, Peter Reisinger. Künftig erhalten rund 800 Haushalte und Gewerbetreibende in Vilsbiburg schnelles Internet.

Die Kommunen in Bayern profitieren vom in Deutschland einmaligen Breitband-Förderprogramm in Höhe von 1,5 Milliarden Euro des Freistaats. „Unsere massiven Vereinfachungen des Programms, die bessere Beratung und die Erhöhung der Fördersummen zeigen deutlich Wirkung. Wir bringen das Internet in den ländlichen Raum“, betonte Söder. Niederbayern engagiert sich gut beim Breitbandausbau. Mit 256 Gemeinden befinden sich in Niederbayern 99 Prozent im Förderverfahren. 189 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt 70 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von maximal rund 216,67 für Niederbayern ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets“, appellierte Söder.

Bayernweit engagieren sich bereits rund 95 % (1.950) aller Kommunen im Förderverfahren. Mit dem in Vilsbiburg neu übergebenen Bescheid starten schon 993 Kommunen mit einer Gesamtfördersumme von mehr als 366 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erhalten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden weit über 15.000 km Glasfaserleitungen verlegt. „Jede Gemeinde erhält eine Ausfahrt von der Datenautobahn“, kündigte Söder an. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.000 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf über 32 Prozent.


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