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Pressemitteilung Nr. 314
München, 16.06.2016

SÖDER: SCHNELLES INTERNET IM LANDKREIS ALTÖTTING
Heimatminister übergibt Förderbescheide in Höhe von insgesamt 2,7 Millionen Euro für Altötting, Burgkirchen a.d.Alz, Garching a.d.Alz, Haiming, Kastl und Unterneukirchen

In Bayern läuft der Ausbau von schnellem Internet auf Hochtouren. „Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Die Gemeinden Altötting, Burgkirchen a.d.Alz, Garching a.d.Alz, Haiming, Kastl und Unterneukirchen sind auf dem besten Weg zur digitalen Autobahn“, stellte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe der Förderbescheide für den Breitbandausbau an die Bürgermeister am Donnerstag (16.6.) in Altötting fest. Die Stadt Altötting erhält 367.674 Euro, Burgkirchen a.d.Alz 506.570 Euro, Garching a.d.Alz 573.449 Euro, Haiming 462.149 Euro, Kastl 556.049 Euro und Unterneukirchen 247.179 Euro. „Mit unserem bundesweit einmaligen Förderprogramm von 1,5 Milliarden Euro bis 2018 bringen wir ganz Bayern an das schnelle Netz“, betonte Söder.

Oberbayern engagiert sich gut beim Breitbandausbau. Mit 459 Gemeinden befinden sich in Oberbayern 92 Prozent im Förderverfahren. 140 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt rund 42 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von maximal rund 365 Millionen Euro für Oberbayern ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets“, appellierte Söder.

Bayernweit engagieren sich bereits rund 95 % (1.950) aller Kommunen im Förderverfahren. Mit den in Altötting neu übergebenen Bescheiden starten schon 999 Kommunen mit einer Gesamtfördersumme von rund 368,8 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erhalten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden weit über 15.000 km Glasfaserleitungen verlegt. „Jede Gemeinde erhält eine Ausfahrt von der Datenautobahn“, kündigte Söder an. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.000 persönlichen Gesprächen wurde fast jede Gemeinde beraten.

Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf über 32 Prozent. Die Kommunen profitieren vom neuen, deutlich verbesserten und 1,5 Milliarden Euro schweren Breitband-Förderprogramm des Freistaats.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Postfach 22 00 03, 80535 München
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