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Pressemitteilung Nr. 358
München, 01.07.2016

SÖDER: SCHNELLES INTERNET IN OBERSCHEINFELD
Breitbandnetz freigeschalten // Freistaat fördert mit insgesamt 801.817 Euro // Schnelles Internet für künftig rund 400 Haushalte

„Breitband ist Zukunft - der Markt Oberscheinfeld hat dies erkannt und gehandelt. Ab heute können bislang rund 400 unversorgte Haushalte die Datenautobahn mit High-Speed benutzen“, freute sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Freischaltung des Breitbandnetzes gemeinsam mit dem 1. Bürgermeister, Peter Sendner, am Freitag (1.07.) im Markt Oberscheinfeld, Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim. Der Freistaat fördert den gesamten Ausbau mit 801.817 Euro.

Die Kommunen profitieren vom neuen, deutlich verbesserten und 1,5 Milliarden Euro schweren Breitband-Förderprogramm des Freistaats. „Bayern geht beim Breitbandausbau in Deutschland voran. Kein Land stellt so viele eigene Mittel zur Verfügung. Kein Land hat in so kurzer Zeit derart viele Projekte zum Laufen gebracht wie Bayern. Unsere massiven Vereinfachungen des Programms, die bessere Beratung und die Erhöhung der Fördersummen zeigen deutlich Wirkung. Wir bringen das Internet in den ländlichen Raum“, so Söder. Für den weiteren Ausbau in Oberscheinfeld stehen noch Fördermittel von rund 108.000 Euro zur Verfügung. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets“, appellierte Söder.

Der Ausbau von schnellen Internet ist spürbar angelaufen. Bayernweit engagieren sich bereits rund 95 % (1.951) aller Kommunen im Förderverfahren. Bereits 1.156 Kommunen sind mit einer Gesamtfördersumme von rund 429,2 Millionen Euro in den Breitbandausbau gestartet. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erhalten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden weit über 16.000 km Glasfaserleitungen verlegt. „Jede Gemeinde erhält eine Ausfahrt von der Datenautobahn“, kündigte Söder an. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.000 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf über 32 Prozent. Innerhalb von zwei Jahren wurden in Bayern 900.000 Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen.


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