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Pressemitteilung Nr. 382
München, 11.07.2016

SÖDER UND FÜRACKER: NEUE IMPULSE FÜR INNOVATION UND WETTBEWERBSFÄHIGKEIT IN DER REGION
425.577,74 Euro für Konversionsmanagements im Allgäu und Donau-Ries

Die Förderung gleichwertiger Lebensbedingungen in ganz Bayern ist oberstes Ziel der Bayerischen Staatsregierung und hat Verfassungsrang. Konversion und Truppenreduzierung von Standorten der Bundeswehr oder des US-Militärs sind für die betroffenen Kommunen eine schwierige Herausforderung. „Wir unterstützen mit der Förderung von Konversionsmanagements Kommunen beim Konversionsprozess als Folge der Aufgabe oder Verkleinerung von Bundeswehrstandorten und US-Stützpunkten“, stellte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe von zwei Förderbescheiden über insgesamt 425.577,74 Euro für Konversionsmanagements in Schwaben an die Vertreter der regionalen Initiativen gemeinsam mit Finanzstaatssekretär Albert Füracker am Montag (11.7.) in München fest. „Wir wollen diesen Regionen mit maßgeschneiderten Lösungen bei der Bewältigung dieser Herausforderung behilflich sein und sie fit für die Zukunft machen. Wir unterstützen sie dabei, ihre Stärken auszubauen“, ergänzte Füracker.

„Durch unsere Förderung können die in der Region vorhandenen Potentiale noch gezielter genutzt werden“, hob Söder hervor. Dazu sind die Konversionsmanagements im Allgäu und im Landkreis Donau-Ries eng mit den jeweiligen Regionalmanagements verzahnt. Regionalmanagements sind in Bayern mittlerweile nahezu flächendeckend eingerichtet und umfassen rund 90 Prozent der Fläche des ländlichen Raums. Seit Anfang 2015 ist die neue Förderrichtlinie des Heimatministeriums zur Stärkung und Neuausrichtung des Regionalmanagements in Kraft. Die neu eingerichtete Servicestelle Bayern Regional am Heimatministerium berät die Initiativen auf ihrem Weg zu einer Förderung. Die neue Förderung ist ein großer Erfolg. Seit Anfang 2015 wurden rund 50 Initiativen zu der neuen Projektförderung beraten. Bereits 39 Förderbescheide nach neuer Richtlinie mit einer Gesamtförderung von ca. 9,4 Millionen Euro sind übergeben. Bislang hat der Freistaat 1,5 Millionen Euro pro Jahr für das Netzwerk Regionalmanagement zur Verfügung gestellt. Diese Summe wurde im Doppelhaushalt 2015/16 kraftvoll auf sieben Millionen Euro pro Jahr angehoben.


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