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Pressemitteilung Nr. 392
München, 13.07.2016

SÖDER: 40,45 MILLIONEN EURO FÜR ERWEITERUNG DES WISSENSCHAFTSZENTRUMS IM STRAUBING
2. Teilbaumaßnahme umfasst Errichtung eines Hörsaal- und Forschungsgebäudes

Das Wissenschaftszentrums im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe Straubing wird erweitert. „Rund ein Drittel seines Haushaltsvolumens investiert der Freistaat in die Bildung - ein kräftiges und wichtiges Signal. So investieren wir bereits jetzt in ein starkes Bayern von morgen. In Straubing wird das Wissenschaftszentrums in zwei Teilbaumaßnahmen erweitert. Das Bauvorhaben ist Bestandteil des Aktionsplans „Demographischer Wandel, ländlicher Raum“. Für 40,45 Millionen Euro entsteht nun ein neues Hörsaal- und Forschungsgebäude“, teilte Finanzminister Dr. Markus Söder mit. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat heute grünes Licht für diese 2. Teilbaumaßnahme erteilt. Zusammen mit der bereits bewilligten 1. Teilbaumaßnahme erhöhen sich damit die Gesamtinvestitionen auf fast 45 Millionen Euro.

Der Neubau des Hörsaal- und Forschungsgebäudes bildet den nördlichen Abschluss des Donaucampus Straubing. Bei dem parallel zur Uferstraße zu errichtenden Bauwerk werden nachwachsende Rohstoffe, wie Holz, verwendet. In das dreigeschossige Gebäude werden die Forschung und Lehre für Fachbereiche einziehen, die sich mit nachhaltiger Chemie beschäftigen. Das Raumprogramm beinhaltet Büroräume und Forschungslabore für vier Professuren, Ausbildungsräume, Seminarräume und Hörsäle sowie eine Cafeteria. Der Neubau hat eine Nutzfläche von 4.169 m2. Unter anderem durch den Einbau einer hocheffizienten Wärmerückgewinnungsanlage und einem Erdgas-Blockheizkraftwerk mit Absorptionskältemaschine können im Vergleich zu herkömmlichen Techniken jährlich bis zu 678 t CO2 gespart werden. Auf der Dachfläche wird eine Photovoltaikanlage errichtet, die zu einer zusätzlichen CO2-Einsparung von 4,8 t pro Jahr führt.

Am Wissenschaftszentrum Straubing (WZS) haben die Technische Universität München, die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, die Universität Regensburg, die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, die Technische Hochschule Deggendorf und die Hochschule Landshut ihre Kompetenzen im Bereich nachwachsender Rohstoffe gebündelt. Im Zuge des Ausbaus des Wissenschaftszentrums im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing entsteht erheblicher zusätzlicher Raumbedarf. Insbesondere wurde am Standort Straubing neben einem Masterstudiengang „Nachwachsende Rohstoffe“ auch ein gleichnamiger Bachelor-Studiengang eingerichtet. Dieser steht im Vollausbau bis zu 500 Studierenden im Jahr offen. Im Rahmen des vom Ministerrat im Dezember 2015 beschlossenen Ausbaus 3.0 soll das Studienangebot weiter spezifiziert und erweitert werden.


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