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Pressemitteilung Nr. 394
München, 13.07.2016

SÖDER: 8 MILLIONEN EURO FÜR NEUBAU EINES TECHNIKUMS AM STANDORT MÜNCHBERG
Werkstoffkompetenz der Hochschule Hof stärken

Der ländliche Raum gewinnt an Innovationskraft. Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften im ländlichen Raum erhalten weiterhin großen Zulauf. „Universitäten und Hochschulen stärken die regionale Innovationskraft und sind damit Motoren der Regionalentwicklung. Im Zuge der Energiewende kommt der Stärkung der Werkstoffkompetenz durch das Institut für Materialforschung an der Hochschule Hof besondere Bedeutung zu. Am Standort Münchberg der Hochschule Hof wird jetzt für 8 Millionen Euro ein Technikum mit Schwerpunkt Textiltechnologie und Klimatisierung errichtet“, teilte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder mit. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat heute grünes Licht für den Neubau erteilt.

Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften leisten, so Söder, einen wichtigen Beitrag zur regionalen Fachkräfteversorgung und Innovationskraft. Der Freistaat hat seit 2008 das Studienplatzangebot erfolgreich ausgeweitet. Der ländliche Raum profitiert von der Innovationsfähigkeit der Hochschulen. Mit der Technologieallianz Oberfranken (TAO) haben die vier beteiligten oberfränkischen Hochschulen, die Universitäten Bayreuth und Bamberg sowie die Hochschulen für angewandte Wissenschaften Coburg und Hof ein Großprojekt besiegelt, das die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre sowie die Aus- und Weiterbildung im Bereich der Technikkompetenz stärken soll.

Mit den Forschungsthemen Textiltechnologie sowie textile Verbundwerkstoffe unter Einsatz von Carbonfasern weist die Hochschule Hof ein Alleinstellungsmerkmal an Forschungskompetenz auf. Zum Ausbau dieser Forschungsaktivitäten sowie der Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Energieeffizienz und auf dem Gebiet der Klimatisierung von mobilen und immobilen Räumen wird am Standort Münchberg der Hochschule Hof ein Forschungs- und Technologietransferzentrum (Technikum) für die Bereiche Vliesstoff und Carbon mit einer Nutzfläche von 987 m² errichtet. Durch die Nutzung regenerativer Energien und der Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Gebäudedach können mit dem Neubau insgesamt rund 52 Tonnen CO2 vermieden werden.


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