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Pressemitteilung Nr. 396
München, 13.07.2016

SÖDER: FINANZAMT WEILHEIM WIRD ERWEITERT - MEHR PLATZ FÜR ZUSÄTZLICHE ARBEITSPLÄTZE
Haushaltsausschuss billigt 3,8 Millionen Euro für Sanierung und Erweiterung // Servicezentrum entsteht neu im Anbau // Elektrotankstelle auf dem Parkplatz

Beim Finanzamt Weilheim wird eine zentrale Finanzkasse eingerichtet. Diese übernimmt die Aufgaben für die Finanzämter Garmisch-Partenkirchen, Miesbach und Wolfratshausen. „Für die neue zentrale Finanzkasse werden 20 zusätzliche Arbeitsplätze benötigt. Deshalb wird das Dienstgebäude Oberer Graben 6 um ein Geschoss aufgestockt und generalsaniert. Zusätzlich wird ein Anbau errichtet. Gleichzeitig wird das bestehende Amtsgebäude generalsaniert. Damit erhalten alle Mitarbeiter moderne Arbeitsplätze und ausreichend Raum“, teilte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder mit. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat heute die Baumaßnahmen mit Kosten von 3,825 Millionen Euro genehmigt.

Die Generalsanierung des Dienstgebäudes am Oberen Graben und die für die neue Nutzung erforderlichen Ertüchtigungsarbeiten im denkmalgeschützten Gebäude an der Hofstraße erfordern eine teilweise Auslagerung der Beschäftigten, teilte Söder mit. Er bittet die Beschäftigten um Verständnis. Das dreigeschossige Gebäude am Oberen Graben wird auf Rohbauniveau rückgebaut und um ein weiteres Geschoss in Holzleichtbauweise aufgestockt. Auf der Westseite wird ein viergeschossiger Anbau errichtet. Dort werden der neue Hauptzugang und das Servicezentrum im Erdgeschoss eingerichtet. Auf dem Parkplatz wird eine Elektrotankstelle mit zwei Ladepunkten eingerichtet. Das Finanzamt Weilheim wird barrierefrei erschlossen. Auf dem Flachdach des Verwaltungsgebäudes wird eine Photovoltaikanlage mit 20 Modulen errichtet mit einer Gesamtleistung von 6 kWp. Zusammen mit weiteren energetischen Sanierungsmaßnahmen kann der jährliche CO2-Ausstoß um rund 17 Tonnen vermindert werden.

Das Finanzamt Weilheim ist zusammen mit seiner Außenstelle in Schongau mit derzeit rund 160 Mitarbeitern zuständig für die Festsetzung und Erhebung der rund 50.000 Steuerpflichtigen der kreisfreien Stadt Weilheim und des Landkreises Weilheim-Schongau. Neben Steuerfällen des eigenen Amtsbezirks bearbeitet die dort ansässige Grunderwerbsteuer-Zentralstelle auch die Grunderwerbsteuerfälle der Finanzamtsbezirke Landsberg, Starnberg, Garmisch-Partenkirchen, Wolfratshausen, Bad Tölz und Miesbach. Im Jahr 2015 erzielte das Finanzamt Weilheim insgesamt ein Steueraufkommen von knapp 504 Millionen Euro.

Eine wichtige strukturpolitische Maßnahme für die Stadt Weilheim ist die Bündelung der Finanzkassen. Synergieeffekte sorgen für eine gleichmäßigere Auslastung der Bearbeiter. Bislang habe jedes Finanzamt über eine eigene Kasse verfügt. Diese beschäftigten zwischen 2 und 23 Arbeitskräfte. Mit der Bündelung der Finanzkassen mache Bayern einen weiteren wichtigen Schritt zum modernen Staat. Die Neuorganisation der Finanzkassen sorgt für verbesserte Arbeitsabläufe und mehr Effektivität. Die ursprünglich 80 Finanzkassen werden an 19 Standorten zentralisiert.


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