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Pressemitteilung Nr. 399
München, 15.07.2016

SÖDER: ARCHÄOLOGISCHE STAATSSAMMLUNG MÜNCHEN WIRD BARRIEREFREI
43,5 Millionen Euro für Generalsanierung und Erweiterung des Ausstellungsbereichs

Die Archäologische Staatssammlung in München befindet sich an der Lerchenfeldstraße in unmittelbarer Nähe zum Englischen Garten. Das Haus wurde in den Jahren 1970 bis 1975 nach Plänen der Architekten von Werz und Ottow errichtet. „Nach 40 Jahren steht nun eine Generalsanierung an. Das Gebäude befindet sich noch im Originalzustand. Eine barrierefreie Erschließung weiter Teile des Gebäudes fehlt. Um dauerhaft einen angemessenen Museumsbetrieb zu ermöglichen soll im Rahmen der Sanierungsmaßnahme der Ausstellungsbereich um eine Sonderausstellungsfläche erweitert werden“, teilte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder mit. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat grünes Licht für das Bauvorhaben mit Gesamtkosten von 43,5 Millionen Euro gegeben. Davon entfallen 40,6 Millionen Euro auf die eigentliche Sanierung und 2,9 Millionen Euro auf bereits zuvor gebilligte Auslagerungsmaßnahmen. „Nach der Sanierung wird ein Museumsrundgang auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen möglich“, kündigte Söder an.

Die Archäologische Staatssammlung wurde 1885 als zentrales Museum der Archäologie Bayerns gegründet. Sie zählt mit ihrem Hauptsitz in München und neun weiteren Zweigmuseen und Depotstandorten zu den zentralen europäischen Archäologiemuseen. Das Gebäude der Archäologischen Staatssammlung an der Lerchenfeldstraße bildet ein markantes Zeugnis der 1970er Jahre Architektur mit seinem rasterartig konzipierten Eingangs- und Verwaltungsgebäude, den geschlossenen Kuben des Ausstellungsgebäudes und der Fassadengestaltung mit Corten-Stahl-Elementen. Im Rahmen der erstmaligen Generalsanierung wird das Bestandsgebäude weitestgehend auf den Rohbau zurückgebaut, ertüchtigt und wieder neu aufgebaut. Dies ist erforderlich, weil die Fassaden stark korrodiert und die Flachdächer zum Teil undicht sind. Gleichzeitig wird das Gebäude den heutigen energetischen Anforderungen angepasst. Die technischen Installationen, wie Lüftung, Kälteerzeugung, Heizung, oder Elektrotechnik werden komplett erneuert. Zusammen mit weiteren energetischen Maßnahmen und der Installation einer Photovoltaikanlage kann der jährliche CO2-Ausstoß um insgesamt 129 Tonnen vermindert werden. Das Gebäude wird ferner barrierefrei gestaltet.


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