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Pressemitteilung Nr. 400
München, 18.07.2016

SCHNELLES INTERNET FÜR DEN MARKT SCHNAITTACH - SÖDER: 541.321 EURO FÜR INVESTITION IN DIE ZUKUNFT
Heimatminister übergibt Förderbescheid für den Breitbandausbau

„Auf dem Weg zur Datenautobahn. Breitband ist Zukunft - der Markt Schnaittach hat dies erkannt und gehandelt. Schnelles Internet ist die Infrastruktur der Zukunft und wichtiger Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft des ländlichen Raums. Sie tragen damit dazu bei, Bayern in die digitale Zukunft zu führen“, freut sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe des Breitbandförderbescheids in Höhe von 541.321 Euro an den Ersten Bürgermeister Frank Pitterlein am Montag (18.7.) in Leinburg, Landkreis Nürnberger Land. „Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe“, betonte Söder.

Mittelfranken engagiert sich gut beim Breitbandausbau. Mit 200 Gemeinden befinden sich in Mittelfranken 95 Prozent im Förderverfahren. 128 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt rund 47,6 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von maximal rund 148,65 Millionen Euro für Mittelfranken ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets“, appellierte Söder.

Bayernweit engagieren sich bereits rund 95 % (1.953) aller Kommunen im Förderverfahren. Mit dem in Leinburg neu übergebenen Bescheid starten schon 1.172 Kommunen mit einer Gesamtfördersumme von rund 436 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erhalten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden weit über 17.000 km Glasfaserleitungen verlegt. „Jede Gemeinde erhält eine Ausfahrt von der Datenautobahn“, kündigte Söder an. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.000 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf über 32 Prozent.


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