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Pressemitteilung Nr. 413
München, 22.07.2016

FÜRACKER: SCHNELLES INTERNET IM MARKT POSTBAUER-HENG
Glasfasernetz freigeschalten // Freistaat fördert mit insgesamt 190.386 Euro

„Breitband ist Zukunft - der Markt Postbauer-Heng hat dies erkannt und gehandelt. Ab heute können bislang rund 1.120 unversorgte Haushalte die Datenautobahn mit High-Speed benutzen“, freute sich Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker bei der Freischaltung des Breitbandnetzes gemeinsam mit Bürgermeister Horst Kratzer und der Firma Brandl Services am Freitag (22.07.) im Markt Postbauer-Heng, Landkreis Neumarkt i.d.Opf. Der Freistaat fördert den gesamten Ausbau mit 190.386 Euro. Die Marktgemeinde hat den Breitbandausbau im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit mit dem Markt Pyrbaum durchgeführt. „Damit können nicht nur Synergieeffekte genutzt werden. Auch der Freistaat belohnt eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit mit einem Zuschlag auf den Förderhöchstbetrag“, merkte Füracker an. In Postbauer-Heng hat die Firma Brandl Services 28 km neue Glasfaserleitungen verlegt.

Die Kommunen profitieren vom neuen, deutlich verbesserten und 1,5 Milliarden Euro schweren Breitband-Förderprogramm des Freistaats. „Bayern geht beim Breitbandausbau in Deutschland voran. Kein Land stellt so viele eigene Mittel zur Verfügung. Kein Land hat in so kurzer Zeit derart viele Projekte zum Laufen gebracht wie Bayern. Unsere massiven Vereinfachungen des Programms, die bessere Beratung und die Erhöhung der Fördersummen zeigen deutlich Wirkung. Wir bringen das Internet in den ländlichen Raum“, so Füracker.

Bayernweit engagieren sich bereits rund 95 % (1.953) aller Kommunen im Förderverfahren. Bereits 1.172 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von rund 436 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erhalten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden weit über 17.000 km Glasfaserleitungen verlegt. „Jede Gemeinde erhält eine Ausfahrt von der Datenautobahn“, kündigte Füracker an. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.000 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf über 32 Prozent.


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