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Pressemitteilung Nr. 411
München, 22.07.2016

SCHNELLES INTERNET IM LANDKREIS FREYUNG-GRAFENAU - SÖDER: 739.739 EURO FÜR INVESTITION IN DIE ZUKUNFT
Heimatminister übergibt 3 Förderbescheide für den Breitbandausbau

„Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. Die Gemeinden Schöfweg und Hinterschmiding sowie die Stadt Waldkirchen aus den Landkreis Freyung-Grafenau erhalten heute insgesamt 739.739 Euro Förderung. Damit haben bereits mehr als die Hälfte aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Bürgermeister der Kommunen am Freitag (22.7.) in Grafenau. „Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe“, betonte Söder.

Die Gemeinde Schöfweg erhielt einen Förderbescheid in Höhe von 382.308 Euro, die Gemeinde Hinterschmiding über 70.983 Euro und die Stadt Waldkirchen von 286.448 Euro. Niederbayern engagiert sich herausragend beim Breitbandausbau. Mit 256 Gemeinden befinden sich in Niederbayern 99 Prozent im Förderverfahren. 211 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt rund 81,6 Millionen Euro zugesagt. Ein großer Teil der Fördermittel von maximal rund 216,67 Millionen Euro für Niederbayern ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets“, appellierte Söder.

Bayernweit engagieren sich bereits rund 95 % (1.953) aller Kommunen im Förderverfahren. Mit den in Grafenau neu übergebenen Bescheiden starten schon 1.173 Kommunen mit einer Gesamtfördersumme von rund 436,6 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erhalten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden weit über 17.000 km Glasfaserleitungen verlegt. „Jede Gemeinde erhält eine Ausfahrt von der Datenautobahn“, kündigte Söder an. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.000 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf über 32 Prozent.


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