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Pressemitteilung Nr. 416
München, 26.07.2016

SÖDER: 156.750 EURO FÜR EINE ZUKUNFTSORIENTIERTE REGIONALPLANUNG IM ATTRAKTIVEN OBERLAND
Heimatminister übergibt Förderbescheid an Planungsverband

Gleichwertiger Lebensbedingungen in ganz Bayern ist oberstes Ziel der Bayerischer Landesentwicklungspolitik mit Verfassungsrang. Für eine erfolgreiche Landesentwicklung ist entscheidend, dass die landesweit geltenden Vorgaben des Landesentwicklungsprogramms in den Regionalplänen konkret umgesetzt werden. Die Region Oberland nimmt sich mit der Gesamtfortschreibung des Regionalplans dieser Aufgabe an. „Wir wollen die Regionen dabei unterstützen, sich fit für die Zukunft zu machen. Das Oberland ist eine attraktive Region mit viel Entwicklungspotenzial. Zu einer erfolgreichen Entwicklung gehört ein passgenauer Ordnungs- und Entwicklungsrahmen“, stellte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe einer Sonderzuweisung in Höhe von 156.750 Euro für den Planungsverband Region Oberland an den Vorsitzenden des Planungsverbands Josef Niedermaier, Landrat des Landkreises Bad Tölz - Wolfratshausen klar.

Als Grundlage für die Fortschreibung des Regionalplans wird ein Strukturgutachten für die Region Oberland erstellt. Für die Regionalplanung im Oberland ist der „Planungsverband Region Oberland“ zuständig. Ihm gehören alle Gemeinden und Landkreise der Region mit rund 434.000 Einwohnern an.

Zentrale Herausforderung der Region ist, die starken Wachstumsimpulse zu steuern und für die eigene Entwicklung zu nutzen, die die Metropole München auf ihr Umland ausübt. Die steigende Anziehungskraft der Region als attraktiver Wohn-, Gewerbe- und Freizeitstandort ist grundsätzlich positiv. Allerdings erhöht sich dadurch der Druck auf Kommunen und Natur. Neue Siedlungsgebiete sind auszuweisen und entsprechende Infrastruktureinrichtungen bereit zu stellen. Zudem ist das Oberland als Nachbarregion zu Österreich gefordert, vergleichbar attraktive Standortvoraussetzungen für die Ansiedlung von Unternehmen zu schaffen. Daneben müssen Natur und Landschaft erhalten werden, als das Pfund, mit dem die Region wuchern kann. Der Regionale Planungsverband geht diese Themen in der Gesamtfortschreibung des Regionalplans aktiv an.


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