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Pressemitteilung Nr. 437
München, 17.08.2016

SÖDER UND ECK: 100 HOCHQUALIFIZIERTE ARBEITSPLÄTZE FÜR EBERN
Nächster Schritt der Behördenverlagerung // Mietvertrag für vorläufige Unterkunft der Landesbaudirektion unterschrieben

Wir haben eine gute Unterbringung für die Mitarbeiter der Landesbaudirektion gefunden - der Mietvertrag ist unterschrieben“, verkündete Finanzminister Dr. Markus Söder. „Bereits Anfang des nächsten Jahres nimmt die Landesbaudirektion Bayern in Ebern ihre Arbeit auf“, so Söder weiter. Die Landesbaudirektion zieht im Rahmen der Heimatstrategie von Nürnberg nach Ebern. Die Stadt Ebern erhält so 100 hochqualifizierte Arbeitsplätze. „Das ist eine enorme Aufwertung der gesamten Region weit über die Grenzen der Stadt Ebern hinaus“, betont Innen- und Baustaatssekretär Gerhard Eck.

Die ersten Beschäftigten werden ihre Arbeit in eigens hierfür angemieteten Räumlichkeiten im Alten Rathaus am Marktplatz aufnehmen. Bis dahin werden die Räume noch saniert und an die neuen Anforderungen angepasst. Dies ermöglicht einen kurzfristigen Start der Verlagerungsmaßnahmen von zunächst 25 Mitarbeitern. Für vier Jahre wurden rund 600 m² angemietet. Für die endgültige Unterbringung der Landesbaudirektion werden derzeit noch geeignete Unterbringungsmöglichkeiten geprüft. Bis Ende 2020 sollen die Räumlichkeiten zur Verfügung stehen und alle 100 Mitarbeiter können ihre Arbeit in Ebern aufnehmen. Zukünftig werden dort die zivilen und militärischen Hochbauaufgaben des Bundes in Bayern bearbeitet. Die Landesbaudirektion ist zuständig für die baufachliche und rechtliche Aufsicht von Baumaßnahmen des Bundes, die von den staatlichen Bauämtern durchgeführt werden. „Die Landesbaudirektion bringt neue hochqualifizierte Arbeitsplätze nach Ebern Ziel unserer Heimatstrategie ist, dass jeder in seiner Heimat leben und arbeiten kann“, sagte Söder.

2015 begann die größte Regionalisierung von staatlichen Behörden und Einrichtungen der letzten Jahrzehnte. Über 50 Behörden und staatliche Einrichtungen mit 3.155 Personen werden aus Ballungszentren in ländliche Regionen Bayerns verlagert. Unterfranken profitiert dabei mit insgesamt 346 Arbeitsplätzen.


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