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Pressemitteilung Nr. 441
München, 25.08.2016

FÜRACKER ÜBERGIBT FÖRDERBESCHEID ZUM BREITBANDAUSBAU IN POTTENSTEIN
Bayerische Kofinanzierung in Höhe 890.000 Euro unterstützt Pottenstein bei der Nutzung der Bundesförderung

„Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Die Stadt Pottenstein hat dies erkannt. Sie tragen dazu bei, Bayern in die digitale Zukunft zu führen. Die bayerische Kofinanzierung unterstützt die Stadt bei der Nutzung der Bundesförderung“, stellte Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker bei der Übergabe des bayerischen Förderbescheids in Höhe von 890.000 Euro an den 1. Bürgermeister der Stadt Pottenstein, Stefan Frühbeißer, am Donnerstag (25.8.) in Pottenstein, Landkreis Bayreuth, fest. „Die Stadt ist mit den heute bereitgestellten Mitteln der flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet ein großes Stück nähergekommen“, hob Füracker hervor.

Der Ausbau von schnellem Internet in ganz Bayern ist das wichtigste Infrastrukturprojekt der Bayerischen Staatsregierung. „Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe“, betonte Füracker. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Die Stadt Pottenstein nutzt für einen Anschluss an das Breitbandnetz das Förderprogramm des Bundes. Der Bund hat seine Verantwortung bei der Breitbanderschließung erkannt und im Oktober 2015 ein Förderverfahren mit einem Umfang von 3,3, Mrd. Euro für die 11.000 deutschen Kommunen gestartet. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert das Projekt in Pottenstein mit bis zu 3,35 Millionen Euro.

Der Freistaat Bayern unterstützt seine Kommunen auch bei der Nutzung des Bundesförderverfahrens. „Mit der bayerischen Kofinanzierungsrichtlinie heben wir die Fördersätze im Bundesprogramm auf das höhere bayerische Förderniveau an. Den Gemeinden steht so noch einmal der individuelle Förderhöchstbetrag aus dem bayerischen Verfahren zur Verfügung. Damit können die bayerischen Kommunen eine noch höhere Versorgungsquote mit schnellem Internet erreichen“, merkte Füracker an. Bayern stellt zusätzlich bis zu 165 Millionen Euro zusätzlich zur Kofinanzierung des Bundesprogramms zur Schließung der letzten weißen Flecken bereit.

Bayernweit sind bereits rund 95 % (1.955) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. Bereits 1.173 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von mehr als 437 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erhalten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden weit über 19.000 km Glasfaserleitungen verlegt. Damit können künftig weitere 476.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden, vor allem im ländlichen Raum. „Jede Gemeinde erhält eine Ausfahrt von der Datenautobahn“, kündigte Füracker an. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.000 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet bei einer Bandbreite von mind. 50 Mbit/s in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf über 32 Prozent der Haushalte.


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