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Pressemitteilung Nr. 448
München, 31.08.2016

FÜRACKER: BAYERISCH-TSCHECHISCHE GRENZREGION WIRD ZUKUNFTSRAUM IM HERZEN EUROPAS
Gipfelgespräch auf dem Osser im Landkreis Cham

„Wir wollen die bayerisch-tschechische Grenzregion zu einem Zukunftsraum weiterentwickeln. Aus dem ehemaligen „Eisernen Vorhang“ soll ein „Goldenes Band“ entstehen. Das Heimatministerium hat mit dem Entwicklungsgutachten Bayern-Tschechien einen wichtigen Impuls für die Grenzregion gesetzt. Eine Besonderheit des Gutachtens ist die enge Zusammenarbeit mit regionalen Initiativen und lokalen Akteuren. Aktuell erfolgt die Umsetzung konkreter Projekte mit einer Förderung durch das Heimatministerium“, teilte Finanzstaatssekretär Albert Füracker bei einem „Gipfelgespräch“ auf dem Osser im Landkreis Cham am Mittwoch (31.8.) mit. Zu dem Gespräch hatte der Landrat des Landkreises Cham, Franz Löffler, eingeladen.

Von der 357 km langen gemeinsamen Grenze Bayern-Tschechien liegen 72 km im Landkreis Cham. „Eine Berührungslinie mit viel Potenzial. Fast fünf Millionen Menschen leben entlang der Grenze. Eine wichtige und zukunftsträchtige Region im Herzen Europas“, hob Füracker hervor. Das Heimatministerium unterstützt zahlreiche Projekte für die Entwicklung des Zukunftsraums Bayern-Tschechien, wie beispielsweise Beratungsbüros in Cham, Marktredwitz, Freyung und Regen oder das Kompetenzzentrum zur Aus- und Weiterbildung von Pflegekräften und Gesundheitsberufen in Bad Kötzting. Die Europaregion Donau-Moldau (EDM) sei seit langem wichtiger und enger Partner bei der Entwicklung der Grenzregion. „Das Heimatministerium braucht engagierte Partner vor Ort mit Erfahrung, Verwurzelung und Netzwerk - lokal und regional“, betonte Füracker. „Ohne Akteure - wie die EDM - können noch so viele Fördermittel keinen fruchtbaren Boden finden.“ Deshalb unterstützt der Freistaat beispielsweise die EDM über die Förderung des Regionalmanagements aktuell mit rd. 700.000 Euro.

Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern sind oberstes Ziel des Heimatministeriums. Jeder Mensch soll in seiner Heimat leben und arbeiten können. Mit einer gezielten Förderung des ländlichen Raums betreibt das Heimatministerium aktive Strukturpolitik. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist gerade für den bayerisch-tschechischen Grenzraum ein wesentlicher Erfolgsfaktor.


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