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Pressemitteilung Nr. 480
München, 23.09.2016

SÖDER ERTEILT PLANUNGSAUFTRAG FÜR FINANZAMTS-NEUBAU IN GRAFENAU
45 Arbeitsplätze entstehen in der neuen Bearbeitungsstelle des Finanzamts München // Neubau wird für rund 6,5 Millionen Euro errichtet

Die Behördenverlagerung schreitet voran. Ende August wurde der Kaufvertrag für den Erwerb eines Grundstücks für einen Verwaltungsneubau in Grafenau für die auszulagernde Bearbeitungsstelle des Finanzamts München unterschrieben. „Jetzt beginnt die Detailplanung. Ein wuchtiges Signal für Grafenau. Wir bringen die Arbeit zu den Menschen, damit diese in ihrer Heimat wohnen und arbeiten können. Grafenau erhält 45 krisensichere Arbeitsplätze“, teilte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder aus Anlass der Erteilung des Planungsauftrags für die Erstellung des Neubaus an die staatliche Bauverwaltung am Freitag (23.9.) fest. Nach dem Vorliegen der Planungsunterlagen wird das Bauvorhaben dem Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags zur Entscheidung vorgelegt. Vorgesehen ist ein dreigeschossiger Neubau mit einer Nutzfläche von rund 1.300 m2 und Schätzkosten von ca. 6,5 Millionen Euro. Das Grundstück zwischen Scharrer- und Hauptstraße liegt zentral im Stadtzentrum von Grafenau.

„Die Behördenverlagerung ist ein zentrales Instrument aktiver Strukturpolitik. Sie schafft sichere Arbeitsplätze und stärkt die Infrastruktur des ländlichen Raumes“, betonte Söder. Anfang 2012 wurde die Verlagerung von Fällen der Allgemeinen Veranlagungsstelle für Steuererklärungen mit Einkünften aus Vermietung und Verpachtung und Teilen der Rechtsbehelfsstelle des Finanzamtes München in die Region beschlossen. An den neuen Standorten Grafenau und Donauwörth sollen zwei Bearbeitungsstellen mit jeweils rd. 45 Arbeitsplätzen entstehen. Bislang gibt es bereits Bearbeitungsstellen in Deggendorf, Eichstätt, Ingolstadt, Passau und Straubing.


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