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Pressemitteilung Nr. 495
München, 04.10.2016

FÜRACKER: FRISCHER WIND FÜR DIE VERMESSUNGSVERWALTUNG
Abschlussfeier für den Nachwuchs in München

Das Aufgabenfeld der Vermessungsverwaltung ist gewachsen: Die High-Tech-Verwaltung wurde zum Digitalisierungsexperten Bayerns. Ziel ist ein zügiger Ausbau des schnellen Internets in ganz Bayern. „Sie haben einen anspruchsvollen und interessanten Beruf als Katastertechniker/in gewählt. Viele Kenntnisse in Berechnungen, Zeichnungen und moderne IuK-Technologie erfordert die Arbeit in der High-Tech-Verwaltung der Vermesser. Herzlichen Dank auch an die Ausbilder in den Ausbildungsämtern und die Lehrkräfte für ihre erfolgreiche Arbeit während der etwa vierjährigen Ausbildung“, stellte Finanzstaatssekretär Albert Füracker bei der Abschlussfeier der Anwärterinnen und Anwärter für den Einstieg in die 2. Qualifikationsebene der Bayerischen Vermessungsverwaltung am Dienstag (4.10.) im Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in München fest.

„Herzlichen Glückwunsch! Sie haben mit Fleiß und Ausdauer eine anspruchsvolle Ausbildung und eine anschließende Qualifikationsprüfung erfolgreich bewältigt. Ich wünsche Ihnen viel Freude bei den vielfältigen Aufgaben in der Vermessungsverwaltung. Gut ausgebildete Mitarbeiter sind die wichtigste Voraussetzung für eine leistungsstarke Verwaltung“, hob Füracker hervor. Im Anschluss an seine Rede ehrte Füracker die Prüfungsbesten: Stefanie Fisch vom Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Pfarrkirchen, Sandra Höfer vom Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Ebersberg und Thomas Elsberger vom Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Landau a.d.Isar.

Die Umsetzung des Staatsziels „gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern“ erfolgt durch die Heimatstrategie. So begann 2015 die größte Regionalisierung von staatlichen Behörden und Einrichtungen der letzten Jahrzehnte. Alle Regierungsbezirke Bayerns profitieren von der Verlagerung von insgesamt mehr als 50 Behörden mit 3.155 Personen. Neben den Säulen Kommunaler Finanzausgleich, Strukturentwicklung, Breitbandausbau und Nordbayerninitiative ist auch die Behördenverlagerung ein wichtiges Element aktiver Strukturpolitik. „Behördenverlagerungen schaffen sichere Arbeitsplätze, dienen der Wirtschaft als Vorbild und stärken die Infrastruktur des ländlichen Raumes“, so Füracker. Im Zuständigkeitsbereich der Abteilung Breitband, Digitalisierung und Vermessung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat sind bayernweit insgesamt 260 Beschäftigte von Behördenverlagerungen betroffen. So wird ein Kompetenzzentrum für amtliche Kartografie an den Standorten Waldsassen und Windischeschenbach mit 130 Arbeitsplätzen geschaffen. Das Referat Staats- und Landesgrenzen Bayern des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung kommt nach Freyung. In allen Regierungsbezirken werden regionale IT-Labore, sog. BayernLabs, neu eingerichtet.


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