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Pressemitteilung Nr. 496
München, 05.10.2016

FÜRACKER FÜHRT MICHAEL RÖDER ALS NEUEN LEITER DES FINANZAMTS BAD NEUSTADT AN DER SAALE EIN
Bad Neustadt a.d.Saale profitiert von der Behördenverlagerung // Bearbeitungsstelle des Finanzamtes Nürnberg-Süd mit 50 Beschäftigten kommt in die Stadt

Die rund 70 Mitarbeiter/innen des Finanzamts Bad Neustadt an der Saale haben einen neuen Chef. „Gratulation zu Ihrer neuen Aufgabe auch im Namen von Staatsminister Dr. Markus Söder. In Ihrem bisherigen Werdegang konnten Sie schon Führungserfahrung sammeln. Dabei sind Sie Ihrer Heimat Unterfranken beruflich immer treu geblieben. Die bayerische Steuerverwaltung braucht Führungskräfte mit großen Qualitäten.“ Mit diesen Worten führte Finanzstaatssekretär Albert Füracker Regierungsdirektor Michael Röder als neuen Leiter des Finanzamts Bad Neustadt a.d.Saale im Rahmen einer Feierstunde am Mittwoch (5.10.) in sein neues Amt ein. Gleichzeitig verabschiedete er den Leitenden Regierungsdirektor Jürgen Fuchs, der die Leitung des Finanzamts Bad Kissingen übernommen hat. Bad Neustadt a.d.Saale ist, so Füracker, ein „kleines aber feines Finanzamt“ mit einem eigenem in Bayern einzigartigen Orchester. Das Königlich Bayerische Rentamtsorchester umrahmte den Festakt musikalisch.

„Heimat heißt: zu Hause sein, zu Hause bleiben und sich zu Hause fühlen. Dafür haben wir die Heimatstrategie entwickelt“, stellte Füracker in seiner Festrede fest. Die Behördenverlagerungen sind aktives Instrument der Strukturpolitik. Sie schaffen sichere Arbeitsplätze, dienen der Wirtschaft als Vorbild und stärken die Infrastruktur des ländlichen Raums. 2015 erfolgte der Startschuss für die größte Regionalisierung von Behörden und staatlichen Einrichtungen der letzten Jahrzehnte mit mehr als 50 Behörden und staatlichen Einrichtungen mit 3.155 Personen. Zukunftsfähige, qualifizierte und krisensichere Arbeitsplätze werden in alle Regionen Bayerns verlagert. Auch Bad Neustadt a.d.Saale wird gestärkt, unter anderem mit der Einrichtung einer Bearbeitungsstelle des Finanzamtes Nürnberg-Süd mit 50 Beschäftigten. „Damit erhalten Sie im Finanzamt kollegiale Unterstützung vor Ort. Die Anwärter haben eine Chance auf Verbleib in der Region und Beamte können wieder in ihre Heimat zurückkehren“, merkte Füracker an. Aktuell klärt die Immobilien Freistaat Bayern (IMBY) die Gebäudefrage für die Unterbringung der neuen Kolleginnen und Kollegen.

Der in Würzburg geborene Michael Röder, Jahrgang 1961, gehört der Bayerischen Finanzverwaltung seit 1991 an. Er begann seine Beamtenlaufbahn beim Finanzamt Würzburg mit der Einführung in die Aufgaben des höheren Dienstes der Steuerverwaltung. Im Anschluss wechselte er als Sachgebietsleiter an das Finanzamt Schweinfurt. 1994 kehrte er in der Funktion eines Sachgebiets- und Aufgabenbereichsleiters an das Finanzamt Würzburg zurück. Seit 2011 gehörte er als Sachgebietsleiter und Ständiger Vertreter der Amtsleitung dem Finanzamt Schweinfurt an.

Der scheidende Amtsleiter Jürgen Fuchs leitete das Finanzamt in Bad Neustadt a.d. Saale etwas über 4 Jahre. „Sie haben dem Amt Ihren Stempel aufgedrückt“, hob Füracker hervor. Beispielhaft nannte er dessen Engagement für die Ausbildung des Nachwuchses. Fuchs ist selbst in der Ausbildung der Referendare aktiv. Als eines von zwei Finanzämtern pilotierte Bad Neustadt das „Scanner-Verfahren“. Die Erkenntnisse hieraus bildeten einen wichtigen Beitrag zur Einrichtung des Scanzentrums in Wunsiedel. Damit gelang die erfolgreiche Meisterung des Übergangs von der Datenerfassung zum Scannen. Füracker: „Sie mit Ihren Leuten waren quasi Wegbereiter für Wunsiedel.“


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