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Pressemitteilung Nr. 515
München, 14.10.2016

SÖDER: SCHNELLES INTERNET IN EBERMANNSTADT
Breitbandnetz freigeschalten // Freistaat fördert mit insgesamt 764.411 Euro // Schnelles Internet für künftig über 700 Haushalte

„Breitband ist Zukunft - die Stadt Ebermannstadt hat dies erkannt und gehandelt. Ab heute können über 700 bislang unversorgte Haushalte die Datenautobahn mit High-Speed benutzen“, freute sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Freischaltung des Breitbandnetzes durch die Stadt Ebermannstadt gemeinsam mit Bürgermeisterin Christiane Meyer und dem Landrat des Landkreises Forchheim, Dr. Hermann Ulm, am Freitag (14.10.). Der Freistaat fördert den gesamten Ausbau mit 764.411 Euro.

Die Kommunen profitieren vom neuen, deutlich verbesserten und 1,5 Milliarden Euro schweren Breitband-Förderprogramm des Freistaats. „Bayern geht beim Breitbandausbau in Deutschland voran. Kein Land stellt so viele eigene Mittel zur Verfügung. Kein Land hat in so kurzer Zeit derart viele Projekte zum Laufen gebracht wie Bayern. Unsere massiven Vereinfachungen des Programms, die bessere Beratung und die Erhöhung der Fördersummen zeigen deutlich Wirkung. Wir bringen das Internet in den ländlichen Raum“, so Söder.

Der Ausbau von schnellen Internet ist spürbar angelaufen. Bayernweit sind bereits rund 96 % (1.964) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. Bereits 1.300 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von rund 491 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erhalten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden weit über 21.000 km Glasfaserleitungen verlegt. Damit können künftig weitere 507.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden, vor allem im ländlichen Raum. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.300 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet bei einer Bandbreite von mind. 50 Mbit/s in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf über 32 Prozent der Haushalte. Innerhalb von zwei Jahren wurden in Bayern 900.000 Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen.


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