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Pressemitteilung Nr. 518
München, 17.10.2016

SÖDER UND FÜRACKER: KASTL WIRD HOCHSCHULSTANDORT
Klosterburg wird neue Außenstelle des Fachbereichs Polizei der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern

Bis 2020 sind zusätzlich insgesamt 2.000 neue Stellen für die Polizei vorgesehen. „Ein wichtiger Akzent für mehr Sicherheit für die Menschen in Bayern. Deshalb müssen die Bildungseinrichtungen der Polizei ausgebaut werden. Wir wollen die Klosterburg in Kastl künftig als Ausbildungsstandort für die Polizei nutzen. Kastl wird neuer Hochschulstandort. Die Region Amberg-Sulzbach wird massiv gestärkt“, teilte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder im Rahmen eines Vororttermins in Kastl am Montag (17.10.) mit. An der Ortsbesichtigung nahmen Finanzstaatssekretär Albert Füracker, der Landrat des Landkreises Amberg-Sulzbach, Richard Reisinger, der 1. Bürgermeister des Marktes Kastl, Stefan Braun, und der Stimmkreisabgeordnete, Dr. Harald Schwartz, teil. In der ehemaligen Klosterburg im Markt Kastl soll eine neue Außenstelle des Standorts Sulzbach-Rosenberg des Fachbereichs Polizei der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern entstehen. Dies wird auch seitens des Innenministeriums unterstützt.

„Wir kalkulieren derzeit mit rund 90 Polizisten, die voraussichtlich ab 2020 in Kastl studieren können. Als ehemaliges Internat ist die Klosterburg ein idealer Ausbildungsstandort“, betonte Söder. „Die lange Zeit leerstehende, mittelalterliche Klosterburg wird damit einer nachhaltigen staatlichen Nutzung zugeführt. Gerade für ein denkmalgeschütztes Gebäude dieser Dimension kann es keine bessere Nutzung geben. In Sulzbach-Rosenberg verbleiben über 200 Studienplätze. Die Außenstelle in Kastl wird organisatorisch und personell eng an den Hochschulstandort Sulzbach-Rosenberg gekoppelt. Die gesamte Region wird dauerhaft gestärkt“, ergänzte Füracker.

Jetzt beginnen die Detailarbeiten in Abstimmung mit dem Denkmalschutz und unter Einbindung aller Beteiligten. Umfangreiche Umbau- und Renovierungsarbeiten in der seit etwa 10 Jahren leerstehenden historischen Klosterburg sind notwendig. Zunächst wird ein Raumprogramm für die zur Verfügung stehenden vier Gebäude vom Fachbereich erstellt. Benötigt werden unter anderem Unterbringungsräume für die rund 90 Studierenden sowie Lehrsäle, Gruppenräume und eine Mensa. „Damit können die Kapazitäten der Klosterburg sehr gut ausgelastet werden. Gleichzeitig bleibt eine enge Verzahnung mit dem Studienbetrieb in Sulzbach-Rosenberg gewährleistet“, hob Füracker hervor. Sulzbach-Rosenberg ist seit über 25 Jahren Ausbildungsstandort der Polizei für die VII. Bereitschaftspolizeiabteilung und den Fachbereich Polizei. Die abschließende Entscheidung über die Baumaßnahmen in Kastl bleibt dem Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags vorbehalten.


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