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Pressemitteilung Nr. 527
München, 20.10.2016

SÖDER: SCHNELLES INTERNET IN SEEON-SEEBRUCK
Heimatminister übergibt Förderbescheid in Höhe von 287.928 Euro für den Breitbandausbau

„Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe eines Breitband-Förderbescheides in Höhe von 287.928 Euro an Bernd Ruth, 1. Bürgermeister der Gemeinde Seeon-Seebruck im Landkreis Traunstein, am Donnerstag (20.10.) in Seeon-Roitham. „Damit haben bereits mehr als die Hälfte aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe“, betonte Söder.

Die Gemeinden in Oberbayern engagieren sich stark beim Breitbandausbau. Mit 462 Gemeinden befinden sich in Oberbayern 92 Prozent im Förderverfahren. 224 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt rund 74 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von maximal rund 365 Millionen Euro für Oberbayern ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets“, appellierte Söder.

Der Ausbau von schnellen Internet ist spürbar angelaufen. Bayernweit sind bereits rund 96 % (1.969) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. Bereits 1.303 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von rund 492 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erhalten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden weit über 21.000 km Glasfaserleitungen verlegt. Damit können künftig über 510.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden, vor allem im ländlichen Raum. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.300 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet bei einer Bandbreite von mind. 50 Mbit/s in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf über 32 Prozent der Haushalte. Innerhalb von zwei Jahren wurden in Bayern bereits 900.000 Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen.


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