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Pressemitteilung Nr. 531
München, 21.10.2016

SÖDER: ZUSÄTZLICHE ARBEITSPLÄTZE FÜR DEGGENDORF
Nächster Schritt der Behördenverlagerung // Mietvertrag mit der Stadt für die Unterbringung eines Brückenkopfs der Autobahndirektion unterschrieben

Die Behördenverlagerung ist ein zentrales Instrument aktiver Strukturpolitik. „Wir schaffen sichere Arbeitsplätze und stärken die Infrastruktur des ländlichen Raumes. Wir bringen die Arbeit zu den Menschen, damit diese in ihrer Heimat wohnen und arbeiten können. Die Stadt Deggendorf erhält im Endausbau 160 neue hochqualifizierte Arbeitsplätze. Die heutige Unterzeichnung des Mietvertrages ist ein Meilenstein zur schnellen Umsetzung der beschlossenen Verlagerung. So stärken wir den Behördenstandort Deggendorf“, freut sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Unterzeichnung des Mietvertrags für die Unterbringung der ersten Kopfstelle der Autobahndirektion Südbayern mit vorerst bis zu 20 Beschäftigten im ehemaligen Kreiswehrersatzamt der Stadt mit dem Oberbürgermeister der Stadt Deggendorf, Christian Moser, am Freitag (21.10.) in Deggendorf.

Der Freistaat mietet in einem ersten Schritt eine Fläche von rund 860 m² an. Ab 01.01.2019 werden weitere Flächen von insgesamt rund 140 m² in einem quasi „mitwachsenden Mietvertrag“ angemietet. „Die Arbeitsplätze stärken den gesamten Bayerischen Wald und ermöglichen es den Menschen, in ihrer Heimat eine gute Arbeit zu finden“, betonte Söder.

Die Autobahndirektion plant, baut, erhält und betreibt die Autobahnen in Südbayern. Die Beschäftigten kümmern sich künftig von Deggendorf aus um die Planung, Betreuung, Erhaltung und Verwaltung der südbayerischen Autobahnen. Für den Dienstbetrieb bietet Deggendorf den Vorteil, dass das zu betreuende Autobahnnetz von dort über das Autobahnkreuz Deggendorf, die A 3 und die A 92 sehr schnell erreichbar ist. Söder: „Die Stadt Deggendorf mit ihrer geografischen Lage als „Tor zum bayerischen Wald“ bringt gute Voraussetzungen mit, neuer Dreh- und Angelpunkt des südbayerischen Autobahnnetzes zu werden“.

2015 begann die größte Regionalisierung von staatlichen Behörden und Einrichtungen der letzten Jahrzehnte. Über 50 Behörden und staatliche Einrichtungen mit 3.155 Personen werden aus Ballungszentren in ländliche Regionen Bayerns verlagert. Niederbayern profitiert dabei mit insgesamt 395 Arbeitsplätzen.


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