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Pressemitteilung Nr. 557
München, 03.11.2016

SÖDER IN ASCHAFFENBURG: 3,35 MILLIONEN EURO FÜR SCHNELLES INTERNET. 300.000 EURO FÜR REGIONALMANAGEMENT
Heimatminister übergab Förderbescheide

„Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. 12 Gemeinden aus dem Landkreis Aschaffenburg erhalten heute insgesamt 3,35 Millionen Euro Förderung. Damit haben bereits 1.350 Gemeinden und mehr als die Hälfte aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Kommunen am Donnerstag (3.11.) in Aschaffenburg mit. „Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe“, betonte Söder.

Der Ausbau von schnellen Internet ist spürbar angelaufen. Bayernweit sind bereits rund 96 % (1.970) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. Bereits 1.350 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von rund 513,6 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erhalten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden rund 22.000 km Glasfaserleitungen verlegt. Damit können künftig weitere 520.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden, vor allem im ländlichen Raum. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.300 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet bei einer Bandbreite von mind. 50 Mbit/s in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf über 32 Prozent der Haushalte. Innerhalb von zwei Jahren wurden in Bayern 900.000 Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen.

Heute wurden weitere 12 Bescheide mit einer Fördersumme von rund 3,35 Millionen Euro an folgende Gemeinden im Landkreis Aschaffenburg übergeben:

Alzenau: 570.000,00 €
Goldbach: 181.023,00 €
Hösbach: 492.401,00 €
Kahl a.Main: 186.942,00 €
Karlstein a.Main: 451.199,00 €
Mespelbrunn: 163.829,00 €
Mömbris: 256.910,00 €
Sailauf:88.006,00 €
Schöllkrippen: 338.320,00 €
Stockstadt a.Main: 313.392,00 €
Weibersbrunn: 179.885,00 €
Wiesen: 132.236,00 €

SÖDER: 300.000 EURO FÜR REGIONALMANAGEMENT BAYERISCHER UNTERMAIN

Die Förderung gleichwertiger Lebensbedingungen in ganz Bayern ist oberstes Ziel der Bayerischen Staatsregierung und hat Verfassungsrang. „Wir wollen die Regionen mit maßgeschneiderten Lösungen fit für die Zukunft machen. Wir unterstützen sie dabei, ihre Stärken auszubauen. Mit dem Regionalmanagement sollen die Qualität der Lebensräume gesteigert und gleiche Chancen für Metropolen und den ländlichen Raum geschaffen werden“ stellte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe von zwei Förderbescheiden über insgesamt fast 300.000 Euro für das Regionalmanagement Bayerischer Untermain an den Landrat des Landkreises Miltenberg, Jens Marco Scherf, und an den Geschäftsführer der Zentrum für Technologie, Existenzgründung und Cooperation GmbH (ZENTEC), Dr. Gerald Heimann, am Donnerstag (3.11.) in Aschaffenburg fest.

„Die Projektförderung für Regionalmanagements hilft der Region dabei, die Herausforderungen vor Ort anzugehen und in wichtigen Zukunftsthemen, wie beispielsweise Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, Fachkräftesicherung, Siedlungsentwicklung und regionale Identität, gemeinsame Strategien und Projekte zu entwickeln. Die Regionalmanagements holen Partner aus der Region ins Boot und nutzen regionale Netzwerke für die Umsetzung der Projekte“, merkte Söder an. Die neuen Projekte des Regionalmanagements Bayerischer Untermain haben zum Ziel, die Attraktivität und die regionale Identität der Region zu stärken und dessen Potenziale umfassend zu erschließen. Das Regionalmanagement Bayerischer Untermain ist ein gemeinsames Regionalmanagement von Stadt und Landkreis Aschaffenburg, Landkreis Miltenberg, IHK Aschaffenburg und HWK Unterfranken.

Hierzu werden Projekte in den Handlungsfeldern „Wettbewerbsfähigkeit“ und „Regionale Identität“ gefördert. Dem Ziel „Fachkräftesicherung“ dient das Projekt „MINT - Bayerischer Untermain: Akteure vernetzen - Profil schärfen“. Das Regionalmanagement will Maßnahmen ergreifen, um den Bayerischen Untermain als MINT-Region zu stärken. Mit dem Handlungsfeld Regionale Identität soll die regionale Zusammenarbeit aller Akteure gestärkt werden. Die Region soll zusammenwachsen. Hierzu dient auch ein gemeinsames Standortmarketing. Eine Sonderförderung soll die Rolle des Bayerischen Untermains, seine Funktion und Bedeutung in und für die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main stärken. Mit den neuen Förderbescheiden erhöht sich die Gesamtförderung für das Regionalmanagement Bayerischer Untermain auf mehr als 626.000 Euro.

„Durch unsere Förderung können die in der Region vorhandenen Potentiale noch gezielter genutzt werden“, hob Söder hervor. Regionalmanagements sind in Bayern mittlerweile nahezu flächendeckend eingerichtet. Die aktuell geförderten Initiativen umfassen rund 90 Prozent der Fläche des ländlichen Raums und 97 Prozent des Raums mit besonderem Handlungsbedarf. Seit 2015 ist die neue Förderrichtlinie des Heimatministeriums zur Stärkung und Neuausrichtung des Regionalmanagements in Kraft. Die Servicestelle Bayern Regional am Heimatministerium berät die Initiativen auf ihrem Weg zu einer Förderung. Die neue Förderung ist ein großer Erfolg. Seit Anfang 2015 wurden 55 Initiativen zu der neuen Projektförderung beraten. Bereits 49 Förderbescheide nach neuer Richtlinie mit einer Gesamtförderung von ca. 11,8 Millionen Euro sind übergeben. Bislang hat der Freistaat 1,5 Millionen Euro pro Jahr für das Netzwerk Regionalmanagement zur Verfügung gestellt. Diese Summe wurde im Doppelhaushalt 2015/16 kraftvoll auf sieben Millionen Euro pro Jahr angehoben.


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