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Pressemitteilung Nr. 589
München, 17.11.2016

AIGNER UND SÖDER: RUND 523 MILLIONEN EURO FÜR MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMEN UND KOMMUNEN
Schwerpunkte bei Energiewende und Breitbandausbau

Zinsverbilligte Darlehen in Höhe von rund 523 Millionen Euro für mittelständische Unternehmen und Kommunen haben Finanzminister Dr. Markus Söder und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner jetzt zur Verfügung gestellt. Schwerpunkte bilden dabei die Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zum Einsatz erneuerbarer Energien sowie zur Förderung des Breitbandausbaus. „Die Förderdarlehen konzentrieren wir damit verstärkt auf zwei Schwerpunktthemen, die Energiewende und die Versorgung Bayerns mit schnellem Internet“ betonen die Minister.

Die notwendigen Mittel für die zinsverbilligten Darlehen werden aus der Gewinnabführung der LfA Förderbank Bayern bereitgestellt. Die Darlehen werden insbesondere in folgenden Bereichen eingesetzt:

  • 180 Millionen Euro sind vorgesehen für den „Energiekredit“ und „Energiekredit Plus“. Gefördert werden Maßnahmen von Klein- und Mittelbetrieben, die mit einer deutlichen Steigerung der Energieeffizienz verbunden sind, und zur Nutzung erneuerbarer Energien.
  • 50 Millionen Euro für Ökokredite, mit denen Investitionen gewerblicher Unternehmen für die Abwasserreinigung, Luftreinhaltung, Lärmschutz, Abfallwirtschaft, Ressourceneffizienz sowie Boden- und Grundwasserschutz unterstützt werden.
  • 42 Millionen Euro stehen für den „Infrakredit Energie“ zur Verfügung. Damit werden Investitionen von Kommunen in die kommunale Infrastruktur zur Energieeinsparung und Umstellung auf erneuerbare Energieträger unterstützt
  • 30 Millionen Euro für den Technokredit zur Unterstützung von Vorhaben, die den Einsatz neuer Technologien in Produkten und Produktionsverfahren ermöglichen.
  • 30 Millionen Euro, um Unternehmen bei Konsolidierungsvorhaben zu unterstützen. Mit diesen Darlehen wird Betrieben im Rahmen eines umfassenden Konsolidierungskonzeptes Hilfestellung gewährt. Gemeinnützige Kur- und Rehabilitationseinrichtungen werden wie bisher unter bestimmten Voraussetzung gefördert.
  • 111 Millionen Euro sind für das Darlehensprogramm für Kommunen zur Förderung des Ausbaus der Breitbandinfrastruktur vorgesehen. Dieses wird zur Ergänzung des staatlichen Zuschussprogramms angeboten.
  • 80 Millionen Euro werden zur Verstärkung der regionalen Förderprogramme für die gewerbliche Wirtschaft bereitgestellt. Dabei werden insbesondere Investitionen gefördert, die Arbeitsplätze vorwiegend im ländlichen Raum sichern und schaffen.

Die Antragstellung für die einzelnen Darlehensprogramme erfolgt über die Hausbank. Weitere Auskünfte über die einzelnen Programme erteilt die LfA Förderbank Bayern in 80539 München, Servicerufnummer 0800/2124240 (kostenfrei) oder Internet: www.lfa.de.

Weiterführende Links:


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Postfach 22 00 03, 80535 München
Pressesprecher: Tina Dangl, Carolin Mayr, Tanja Sterian
Telefon 089 2306-2460 und 2367, Telefax 089 2809327
E-Mail: presse@stmflh.bayern.de, Internet: www.stmflh.bayern.de