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Pressemitteilung Nr. 587
München, 17.11.2016

SÖDER: SCHNELLES INTERNET IN RIEDEN AM FORGGENSEE
Breitbandnetz freigeschalten // Gigabit-Ausbau abgeschlossen // Hotels starten in das Glasfaserzeitalter // Tourismusförderung für das Allgäu

„Breitband ist Zukunft - die Gemeinde Rieden am Forggensee hat dies erkannt und gehandelt. Ab heute werden über 500 Gästebetten mit High-Speed Internet versorgt. Mit dem Gigabit-Ausbau starten die ersten Bürger der Gemeinde Rieden, neun Beherbergungsbetriebe und weitere Gewerbetreibende in dem Fremdenverkehrsort in das superschnelle Glasfaserzeitalter“, freute sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Freischaltung des Breitbandnetzes durch die Gemeinde Rieden am Forggensee, Landkreis Ostallgäu, gemeinsam mit Bürgermeister Max Streif am Donnerstag (17.11.). Allein im Jahr 2015 zählte die Gemeinde in dem nun fertiggestellten Projektgebiet über 30.000 Übernachtungen. Der Freistaat fördert den gesamten Ausbau mit 186.524 Euro. Die Gemeinde investiert dabei ausschließlich in besonders zukunftssichere Glasfaseranschlüsse (FTTB). Profitieren werden dabei vor allem die Fremdenverkehrsbetriebe, die schon heute auf schnellste Internetverbindungen angewiesen sind, um z.B. freies WLAN anbieten zu können. Söder: „Dies ist ein Beitrag zur Förderung des Tourismus im Allgäu. Das schafft Perspektiven und bringt den ländlichen Raum in Bayern voran.“ Für die noch unversorgten Bereiche plant die Gemeinde einen weiteren Einstieg in das bayerische Förderverfahren.

Die Kommunen profitieren vom neuen, deutlich verbesserten und 1,5 Milliarden Euro schweren Breitband-Förderprogramm des Freistaats. „Bayern geht beim Breitbandausbau in Deutschland voran. Kein Land stellt so viele eigene Mittel zur Verfügung. Kein Land hat in so kurzer Zeit derart viele Projekte zum Laufen gebracht wie Bayern. Unsere massiven Vereinfachungen des Programms, die bessere Beratung und die Erhöhung der Fördersummen zeigen deutlich Wirkung. Wir bringen das Internet in den ländlichen Raum“, so Söder.

Der Ausbau von schnellem Internet ist spürbar angelaufen. Bayernweit sind bereits rund 96 % (1.974) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. Bereits 1.350 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von rund 513 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erhalten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden über 23.000 km Glasfaserleitungen verlegt. Damit können künftig weitere 534.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden, vor allem im ländlichen Raum. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.400 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet bei einer Bandbreite von mind. 50 Mbit/s in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf über 32 Prozent der Haushalte. Innerhalb von zwei Jahren wurden in Bayern 900.000 Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen.


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