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Pressemitteilung Nr. 607
München, 28.11.2016

SÖDER: 954.199 EURO FÜR SCHNELLES INTERNET IN DER STADT SCHWABACH UND DER GEMEINDE ROHR
Heimatminister übergibt Förderbescheide

„Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. Die Stadt Schwabach und die Gemeinde Rohr im Landkreis Roth erhalten heute 177.009 Euro bzw. 777.190 Euro Förderung. Damit haben bereits 1.353 Gemeinden und rund zwei Drittel aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an den Oberbürgermeister der Stadt Schwabach, Matthias Thürauf, und an den 1. Bürgermeister der Gemeinde Rohr, Felix Fröhlich, am Montag (28.11.) in Schwabach. „Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe“, betonte Söder.

Mittelfranken engagiert sich gut beim Breitbandausbau. Mit 202 Gemeinden befinden sich in Mittelfranken 96 Prozent im Förderverfahren. 147 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt rund 56,4 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von maximal rund 148,65 Millionen Euro für Mittelfranken ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets“, appellierte Söder.

Der Ausbau von schnellem Internet ist spürbar angelaufen. Bayernweit sind bereits rund 96 % (1.974) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. Bereits 1.353 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von über 513 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erreichen. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden rund 24.000 km Glasfaserleitungen verlegt. Damit können künftig weitere 545.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden, vor allem im ländlichen Raum. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.400 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet bei einer Bandbreite von mind. 50 Mbit/s in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf über 32 Prozent der Haushalte. Innerhalb von zwei Jahren wurden in Bayern 900.000 Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen.


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