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Pressemitteilung Nr. 640
München, 07.12.2016

FÜRACKER: CAMPUS REGENSBURG ERHÄLT NEUE SPARSAME ENERGIEVERSORGUNG
Freistaat investiert in 1. Teilbaumaßnahme 15,75 Millionen Euro



Pressemitteilung Nr. 640/16
München, 7. Dezember 2016


FÜRACKER: CAMPUS REGENSBURG ERHÄLT NEUE SPARSAME ENERGIEVERSORGUNG
Freistaat investiert in 1. Teilbaumaßnahme 15,75 Millionen Euro

Die Gebäude der Universität, des Klinikums und der Technischen Hochschule Regensburg erhalten eine neue Energieversorgung. „Der Campus Regensburg wird energetisch auf den neuesten Stand gebracht. Die Wärmeversorgung wird deutlich wirtschaftlicher, ganz im Sinne der Energieeinsparung. Die bestehende Energiezentrale wird dazu erweitert, in Verbindung mit dem Einbau hocheffektiver technischer Anlagen. Im Rahmen einer ersten Baustufe soll eine hocheffiziente Niedertemperaturfernwärme mit Gasmotoren-Blockheizkraftwerk installiert werden mit Kosten in Höhe von 15,75 Millionen Euro“, teilte Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker mit. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat heute der Baumaßnahme zugestimmt.

Die Gebäude der Universität, des Klinikums und der Technischen Hochschule Regensburg werden derzeit von einer Energiezentrale mit Fernwärme und -kälte versorgt durch drei Hochdruckdampfkessel, die zum Teil noch aus den 70er Jahren stammen sowie technisch veraltet und verbraucht sind. Vorgesehen ist im Rahmen des ersten Bauabschnitts der Einbau von zwei neuen Niedertemperaturkesseln kombiniert mit einem hocheffizienten Gasmotoren-Blockheizkraftwerk, das eine thermische Leistung von 1.200 kW und eine elektrische Leistung von ebenfalls 1.200 kW vorhalten kann. Diese Anlage wird in das neu zu errichtende Kesselhaus eingebaut. Die Abgasableitung erfolgt über drei Edelstahlkamine nördlich des Kesselhauses. Zum Nachweis der Reinigungsleistung und des umweltgerechten Betriebs ist eine Rauchgasmessanlage vorgesehen. Die neue Energieversorgung spart im direkten Vergleich zu den Bestandsanlagen jährlich ca. 680.000 Euro ein und vermindert den CO2-Ausstoß um 2.800 t jährlich.


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