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Pressemitteilung Nr. 663
München, 16.12.2016

SÖDER UND FÜRACKER: 780.000 EURO FÜR SCHNELLES INTERNET IN BREITENBRUNN UND LUPBURG
Breitbandnetze freigeschalten // Schnelles Internet für künftig rund 900 Haushalte

„Breitband ist Zukunft - die Märkte Lupburg und Breitenbrunn haben dies erkannt und gehandelt. Ab heute können insgesamt rund 900 bislang unversorgte Haushalte in beiden Gemeinden die Datenautobahn mit High-Speed benutzen“, freute sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Freischaltung der Breitbandnetze durch die Marktgemeinden im Landkreis Neumarkt i.d.OPf. gemeinsam mit Finanzstaatssekretär Albert Füracker am Freitag (16.12.). Im Markt Lupburg erfolgte die Freischaltung gemeinsam mit dem 1. Bürgermeister Manfred Hauser und im Markt Breitenbrunn mit dem 1. Bürgermeister Johann Lanzhammer. Der Freistaat förderte den Breitbandausbau mit 174.753 Euro im Markt Lupburg und mit 604.910,78 Euro im Markt Breitenbrunn.

„Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Die Breitband-Infrastruktur ist ein entscheidender Faktor für gleichwertige Lebensverhältnisse in Bayern, wie für Arbeitsplätze, Tourismus oder Telemedizin. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe“, betonte Söder. „Der Anschluss an die Datenautobahn stärkt die ländlichen Regionen und die Heimat“, ergänzte Füracker. In beiden Gemeinden wurden die maximal möglichen Förderbeiträge noch nicht abgerufen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets und schließen Sie auch die letzten weißen Flecken an“, appellierten Söder und Füracker.

„Bayern geht beim Breitbandausbau in Deutschland voran. Kein Land stellt so viele eigene Mittel zur Verfügung. Kein Land hat in so kurzer Zeit derart viele Projekte zum Laufen gebracht wie Bayern. Unsere massiven Vereinfachungen des Programms, die bessere Beratung und die Erhöhung der Fördersummen zeigen deutlich Wirkung. Wir bringen das Internet in den ländlichen Raum“, so Söder.

Der Ausbau von schnellem Internet ist spürbar angelaufen. Bayernweit sind bereits über 96 % (1.976) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. Bereits 1.414 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von über 546 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erreichen. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden über 24.000 km Glasfaserleitungen verlegt. Damit können künftig weitere 556.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden, vor allem im ländlichen Raum. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.400 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet bei einer Bandbreite von mind. 50 Mbit/s in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf über 32 Prozent der Haushalte. Innerhalb von zwei Jahren wurden in Bayern 900.000 Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen.


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