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Pressemitteilung Nr. 011
München, 20.01.2017

SÖDER: 469.782 EURO FÜR SCHNELLES INTERNET IN DER GEMEINDE EURASBURG
Heimatminister übergibt Förderbescheid

„Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. Die Gemeinde Eurasburg im Landkreis Tölz-Wolfratshausen hat dies erkannt“, freute sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe des Breitband-Förderbescheides in Höhe von 469.782 Euro an den ersten Bürgermeister Moritz Sappl am Sonntag (22.1.) in Eurasburg. „Damit haben bereits 1.416 Gemeinden und mehr als zwei Drittel aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten. Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe“, betonte Söder.

Die Gemeinden in Oberbayern engagieren sich stark beim Breitbandausbau. Mit 465 Gemeinden befinden sich in Oberbayern 93 Prozent im Förderverfahren. 267 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt mehr als 93 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von maximal rund 365 Millionen Euro für Oberbayern ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets und schließen Sie auch kleine Ortschaften an“, appellierte Söder.

Der Ausbau von schnellem Internet ist spürbar angelaufen. Bayernweit sind bereits über 96 % (1.979) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. Bereits 1.416 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von über 546 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erreichen. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden über 25.000 km Glasfaserleitungen verlegt. Damit können künftig weitere 560.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden, vor allem im ländlichen Raum. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.500 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet bei einer Bandbreite von mind. 50 Mbit/s in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf über 32 Prozent der Haushalte. Innerhalb von zwei Jahren wurden in Bayern 900.000 Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen.


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