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Pressemitteilung Nr. 012
München, 23.01.2017

SÖDER: WOLFGANG BAUER WIRD NEUER PRÄSIDENT DES LANDESAMTS FÜR DIGITALISIERUNG, BREITBAND UND VERMESSUNG
Behörde ist zuständig für Vermessung, Geobasisdaten und schnelles Internet

Die 1.080 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung erhalten einen neuen Chef. „Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Bestellung zum Präsidenten des Landesamtes“, gratulierte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder dem Leitenden Ministerialrat Wolfgang Bauer anlässlich seiner Bestellung mit Wirkung vom 1. April 2017.

Wolfgang Bauer, Jahrgang 1970, trat 1998 nach Ablegung der Großen Staatsprüfung für den höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst und für den höheren Flurbereinigungsdienst bei der damaligen Bezirksfinanzdirektion München in die Bayerische Vermessungsverwaltung ein. Es folgten Tätigkeiten am Finanzministerium, der Staatskanzlei und dem Landesamt für Finanzen. Bauer war Teilnehmer am 20. Lehrgang für Verwaltungsführung und leitete seit 2008 verschieden IT-Referate im Finanzministerium - zuletzt war er für die IT-Strategie, IT-Sicherheit und IT-Infrastruktur verantwortlich.

Als Präsident des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung tritt er die Nachfolge von Präsident Dr.-Ing Klement Aringer an, der mit Ablauf März 2017 in den Ruhestand tritt. Söder dankte Bauer für seine bisherige Arbeit im Finanzministerium und wünschte ihm viel Erfolg für seine neue verantwortungsvolle Tätigkeit.

Das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV) mit Sitz in München ist zentraler Ansprechpartner für den gesamten Bereich der amtlichen Vermessung in Bayern. Außenstellen des Landesamtes befinden sich in Nürnberg, Schwabach, Neustadt a.d.Aisch, Marktredwitz, Windischeschenbach, Amberg, Regensburg, Straubing, Landshut und Augsburg. Im Zuge der laufenden größten Behördenverlagerung sind weitere Standorte in Hof, Waldsassen und Freyung geplant. Das LDBV erfasst die Geobasisdaten und stellt sie in Karten dar. Zudem gehören in dessen Zuständigkeitsbereich der Breitbandausbau in Bayern und die Digitalisierung von Daten, Prozessen und Infrastrukturen, etwa von Behördennetzen. Die Mittelbehörde des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat ist zugleich Aufsichtsbehörde über 51 Ämter für Digitalisierung, Breitband und Vermessung mit 2.430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Ämter sind in Bayern für die Grundstücks- und Gebäudevermessungen sowie den Ausbau des schnellen Internets zuständig.


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