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Pressemitteilung Nr. 096
München, 15.03.2017

SÖDER: FREISTAAT FÖRDERT INTERKOMMUNALES HALLENBAD IN GERETSRIED
Finanzminister übergibt Förderbescheid in Höhe von 403.000 Euro

Ein neues Hallenbad für Schulen, Vereine und die Bewohner in Geretsried und dem nördlichen Landkreis Bad-Tölz-Wolfratshausen nimmt Gestalt an. „Die Schülerinnen und Schüler im Landkreis Bad-Tölz-Wolfratshausen erhalten damit ein neues Hallenbad, das den gesamten schulischen Bedarf im nördlichen Landkreis decken kann“, stellte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe eines Förderbescheids in Höhe von 403.000 Euro für den Neubau des Interkommunalen Hallenbades im Rathaus Geretsried am Mittwoch (15.03.) fest. Bei dem Förderbescheid handelt es sich um einen Teilbetrag der gesamten Förderung der Baumaßnahme in Höhe von rund 4,2 Millionen Euro.

Die vorhandenen Schwimmstätten für den schulischen Schwimmunterricht in Geretsried und den umliegenden Gemeinden reichen nicht mehr aus. Seit 2011 wird daher ein gemeinsamer Neubau diskutiert und stand auch schon einmal kurz vor dem Aus. Letzten Endes haben sich alle beteiligten Kommunen, der Landkreis Bad-Tölz-Wolfratshausen, die Gemeinden Dietramszell, Egling, Eurasburg, Icking, Königsdorf und Münsing sowie die Städte Geretsried und Wolfratshausen für den Neubau des Interkommunalen Hallenbades ausgesprochen. Der Freistaat wird deshalb im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs dieses Vorzeigeprojekt interkommunaler Zusammenarbeit nach Kräften fördern. Staatlich bezuschusst werden über die Hälfte der zuweisungsfähigen Ausgaben aus.

Die Fördermittel für den kommunalen Hochbau sind Bestandteil des unverändert kommunalfreundlichen bayerischen Staatshaushalts, in dem jeder vierte Euro für Gemeinden, Landkreise und Bezirke vorgesehen ist. Der kommunale Finanzausgleich weist 2017 mit 8,9 Milliarden Euro ein Rekordvolumen auf. Ein Schwerpunkt liegt 2017 auf der Stärkung der kommunalen Investitionskraft. Dies zeigt sich insbesondere durch die deutliche Anhebung der Mittel für die Förderung des kommunalen Hochbaus um 70 Millionen Euro auf nunmehr 500 Millionen Euro.


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