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Pressemitteilung Nr. 151
München, 05.04.2017

SÖDER: 13,79 MILLIONEN EURO FÜR NEUBAU EINES AMTSGEBÄUDES IN ANSBACH
Haushaltsausschuss billigt Neubau für Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Die Bediensteten des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Ansbach werden in einem Neubau gemeinsam untergebracht. Der Neubau entsteht an der Stelle des bisherigen Hauptgebäudes in der Rügländer Straße in Ansbach. Das altersbedingt sanierungsbedürftige Gebäude aus dem Jahr 1968 wird abgerissen. „Damit endet die Zeit der Verteilung auf mehrere Standorte, unter anderem in Dinkelsbühl und Heilsbronn. Während der Zeit des Neubaus werden die Bediensteten im staatseigenen Amt für ländliche Entwicklung Mittelfranken sowie angemieteten Räumen untergebracht. Dafür erhalten sie dann mit dem Neubau moderne Arbeitsräume auf dem neuesten technischen Stand“, teilte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder mit. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat heute den Neubau mit Kosten von 13,79 Millionen Euro gebilligt.

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Ansbach ist derzeit verteilt an mehreren Standorten in Ansbach, Dinkelsbühl und Heilsbronn untergebracht. Die Bediensteten werden zusammengeführt in dem Neubau mit einer Hauptnutzfläche von 1.997 m² untergebracht. Der Neubau auf dem Gelände des bisherigen Hauptgebäudes besitzt Vorteile wegen seiner unmittelbaren Nachbarschaft zur Landwirtschaftsschule und zum Betriebsgebäude für das pflanzenbauliche Versuchswesen. Durch die Zusammenführung der Mitarbeiter in dem neuen staatlichen Dienstgebäude werden erhebliche Mietkosten eingespart. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich zwei Jahre.

Der Neubau fügt sich in die städtebauliche und topografische Situation ein. Entlang des im Süden verlaufenden Hennenbachs verläuft eine naturgeschützte Grünachse mit schützenswerten Uferauen und Baumbestand. Der Entwurf des kompakten, quadratischen Baukörpers mit einem Innenhof trägt diesen Randbedingungen Rechnung. Im Erdgeschoss ist ein großer Veranstaltungssaal für bis zu 120 Teilnehmer geplant. Aufgrund der Baugrundsituation und der Flußnähe wird auf eine Unterkellerung verzichtet. Gemäß den Vorgaben für Bauvorhaben des Landwirtschaftsministeriums ist die Errichtung des dreigeschossigen Baukörpers im Wesentlichen in Holzbauweise vorgesehen. Das barrierefrei zugängliche Verwaltungsgebäude erreicht nahezu den Passivhausstandard und übertrifft damit die gesetzlichen Anforderungen der EnEV 2016 um 37 Prozent. Die Wärmeerzeugung wird über Luft-Wasser-Wärmepumpen bewerkstelligt, die auch zur Kühlung eingesetzt werden können. Auf der Dachfläche wird eine Photovoltaikanlage errichtet. Mit der vorliegenden Gebäudekonzeption kann ein CO2-Ausstoß von jährlich rd. 16 t vermieden werden.


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