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Pressemitteilung Nr. 498
München, 17.11.2017

SÖDER: BAYERNHAFEN NÜRNBERG WIRD DIGITAL
Glasfaserausbau im bayernhafen Nürnberg startet

Der bayernhafen Nürnberg ist eines der wichtigsten Güterverkehrs- und Logistikzentren Europas mit über 200 ansässigen Unternehmen und deren rund 6.700 Beschäftigten auf einer Gesamtfläche von 337 Hektar. „Eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor für Gewerbebetriebe. Mit dem Start des Glasfaserausbaus erfolgt der erste Schritt vom Megabit zum Gigabit und damit hin zu einer zukunftsfähigen digitalen Infrastruktur. Mit staatlicher Unterstützung können über 116 Gewerbestandorte mit direkten Glasfaseranschlüssen bis in die Gebäude versorgt werden. Damit erhalten die angesiedelten Unternehmen einen Glasfaser-Hausanschluss mit Datentransfer in Lichtgeschwindigkeit,“ stellte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder beim Start für den Glasfasernetzausbau im Hafen Nürnberg gemeinsam mit dem Wirtschaftsreferenten der Stadt Nürnberg, Dr. Michael Fraas, und der Telekom am Freitag (17.11.) fest. Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist heute für die Logistikbranche unverzichtbar etwa für die Planung, Steuerung und Überwachung von Verkehrs- und Materialströmen in Echtzeit. Der bayernhafen Nürnberg verfügt über eine beachtliche Logistikinfrastruktur mit einem Gleisnetz von über 50 Kilometern und Kaianlagen von über fünf Kilometern Länge.

Der Ausbau von schnellem Internet in ganz Bayern ist das wichtigste Infrastrukturprojekt der Bayerischen Staatsregierung. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe. „Der Ausbau von schnellem Internet geht mit Riesenschritten voran“, hob Söder hervor. Bayernweit sind bereits über 97 % (1.995) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. 1.644 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von rund 689 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erreichen. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden rund 35.000 km Glasfaserleitungen verlegt. Damit können künftig weitere 670.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden, vor allem im ländlichen Raum. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 8.000 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten.


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