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Pressemitteilung Nr. 528
München, 06.12.2017

SÖDER UND BRUNNER: ÜBERWIEGEND HOCHQUALIFIZIERTE ARBEITSKRÄFTE KOMMEN NACH RUHSTORF AN DER ROTT
Nächster Schritt der Behördenverlagerung // Verwaltungsvereinbarung für Kopfstelle der Landesanstalt für Landwirtschaft unterzeichnet

Ruhstorf an der Rott profitiert im Rahmen des Strukturkonzepts „Chancen im ganzen Land“ von der Einrichtung einer Zweigstelle der Landesanstalt für Landwirtschaft mittelfristig mit 200 überwiegend hochqualifizierten Arbeitsplätzen. „Die heutige Unterzeichnung der Verwaltungsvereinbarung ist ein erster Meilenstein zur Umsetzung des beschlossenen Projekts und zur Stärkung des Standorts Ruhstorf an der Rott“, freuten sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder und Landwirtschaftsminister Helmut Brunner anlässlich der Unterzeichnung der Verwaltungsvereinbarung zwischen der Landesanstalt für Landwirtschaft, der Hochschule Landshut und der Immobilien Freistaat Bayern (IMBY) heute. In Ruhstorf an der Rott wird neben den Hauptstandorten Weihenstephan und Grub eine weitere Zweigstelle der Landesanstalt für Landwirtschaft aufgebaut, an der im Zusammenspiel von Forschung, Wirtschaft und Praxis zukunftsfähige Lösungen für den Pflanzenbau in Bayern entwickelt werden. Staatminister Brunner: „Wir werden ein Forschungs- und Innovationszentrum aufbauen, das bundesweit einmalig ist und das Strahlkraft weit über die bayerischen Grenzen hinaus entwickeln wird.“

Noch im Dezember 2017 werden fünf Beschäftigte ihre Arbeit in Räumlichkeiten des Technologiezentrum Energie (TZ Energie) in Ruhstorf an der Rott aufnehmen. Die Hochschule Landshut hat dort mit Zustimmung des Eigentümers, dem Markt Ruhstorf, der Landesanstalt für Landwirtschaft zwei Räume mit einer Gesamtfläche von rund 57 m² zur Nutzung überlassen. Schon ab dem kommenden Jahr sollen bis zu 30 Mitarbeiter in Ruhstorf an der Rott tätig sein. Die Einrichtung der Zweigstelle der Landesanstalt für Landwirtschaft mit 200 Beschäftigten soll bis etwa 2025 abgeschlossen sein. Die Grundlagen für die künftige Ziellösung werden derzeit erarbeitet.

2015 begann die größte Regionalisierung von staatlichen Behörden und Einrichtungen der letzten Jahrzehnte. Über 50 Behörden und staatliche Einrichtungen mit über 3.100 Personen werden aus Ballungszentren in ländliche Regionen Bayerns verlagert. 2016 folgte die zweite Stufe der Behördenverlagerungen mit Maßnahmen im Umfang von weiteren rund 540 Arbeitsplätzen für die Regierungsbezirke Niederbayern und Mittelfranken. Niederbayern profitiert von beiden Konzepten mit rund 730 Arbeitsplätzen.


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