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Pressemitteilung Nr. 019
München, 23.01.2018

FÜRACKER: MIT BETEILIGUNGEN DEN WIRTSCHAFTS- UND WISSENSCHAFTSSTANDORT BAYERN STÄRKEN
Beteiligungsbericht 2017 im Landtag vorgestellt

Die bayerische Beteiligungspolitik ist ein zentrales Steuerungsinstrument auf den für die Staatsregierung wichtigen Feldern. „Die Unternehmen des Freistaats sind ein bedeutender Baustein vorausschauender Strukturpolitik in Bayern. Mit ihnen gestaltet der Freistaat wichtige Zukunftsfelder in Infrastruktur, Kunst und Kultur sowie Forschung, Wissenschaft und Technologie. Nicht zuletzt dadurch gelingt es, die Qualität des Standorts Bayern für Investoren und Existenzgründer zu erhalten und zu verbessern“, teilte Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker bei der Vorlage des Beteiligungsberichts 2017 im Bayerischen Landtag am Dienstag (23.1.) mit. „Die Beteiligungsstrategie reagiert fortlaufend auf veränderte Rahmenbedingungen und setzt neue Schwerpunkte“, betonte Füracker.

Das Beteiligungsportfolio umfasst ein breites Unternehmensspektrum von Traditionsunternehmen, wie die staatlichen Brauereien, das Bayerische Hauptmünzamt oder die Bayerische Seenschifffahrt bis hin zum Engagement in wichtigen Zukunftsbranchen und bedeutenden Großunternehmen. Hierzu zählen insbesondere die BayernLB sowie die Flughäfen und Messen in München und Nürnberg. Das Beteiligungsportfolio unterliegt dabei einem stetigen Wandel. Seit dem Jahr 2000 wurden insgesamt 18 Unternehmen neu gegründet bzw. Anteile daran erworben und 36 Beteiligungsunternehmen veräußert bzw. liquidiert, so im Jahr 2016 die Anteile an der IWF Wissen und Medien gGmbH i. L. und Uniper SE. Aktuell ist der Freistaat Bayern an 67 Unternehmen beteiligt.

„Bayern steht wirtschaftlich so gut da wie nie zuvor. Zu diesem Erfolg tragen auch die bayerischen Beteiligungsunternehmen bei“, merkte Füracker an. Allein in den vergangenen drei Jahren haben die bayerischen Beteiligungsunternehmen rund 900 Millionen Euro Gewinne an den Staatshaushalt abgeliefert. Als Arbeitgeber von rund 34.000 Beschäftigten, darunter 45 Prozent Frauen, sind die Unternehmen aus dem bayerischen Wirtschaftsleben nicht wegzudenken. Ihr Gewinn für den Freistaat gehe damit weit über die unmittelbaren Gewinnablieferungen hinaus.

Der Beteiligungsbericht 2017 gibt einen Überblick über die Beteiligungen des Freistaats Bayern zum 31. Dezember 2016. Anhand ausgewählter Kennzahlen, wie zum Beispiel Umsatz, Jahresergebnis oder Beschäftigtenzahl, wird die wirtschaftliche Entwicklung der Beteiligungsunternehmen in den vergangenen Jahren aufgezeigt.


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