Diese Seite speichert Informationen in Cookies in Ihrem Browser und verwendet das Webanalyse-Tool Matomo. Mit der Nutzung dieser Seite erklären Sie sich damit einverstanden.
Mehr Informationen und eine Möglichkeit zur Deaktivierung der Webanalyse finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Hinweis schließen

Servicenavigation

Themennavigation

Pressemitteilung Nr. 126
München, 24.04.2018

FÜRACKER: ROSENBURG ERSTRAHLT IM ALTEN GLANZ
Große Baumaßnahme auf der Rosenburg bei Riedenburg kommt zum Abschluss

Nach mehr als fünfjähriger Bauzeit kommt die Generalsanierung der Rosenburg bei Riedenburg nun endgültig zum Abschluss. Der Freistaat investierte rund 4,7 Millionen Euro in die Instandsetzung der fünf Dachstühle und der Burgmauern sowie den barrierefreien Ausbau der Freiflächen. „Die Rosenburg ist das Wahrzeichen von Riedenburg. Die Restaurierung lässt nicht nur dieses Kulturgut unserer Heimat wieder im alten Glanz erstrahlen. Wir stärken damit auch die gesamte Tourismusregion des Altmühltals“, teilte Finanz-und Heimatminister Albert Füracker am Dienstag (24.04.) mit.

Aufgrund eingedrungener Feuchtigkeit hatten sich Risse in den Außenmauern und gravierende Schäden an den hölzernen Dachstühlen gebildet. Die Mauerkronen der Burgmauern waren aufgrund ihrer exponierten Lage stark verwittert. „Die teilweise aus dem Jahr 1613 stammenden Dachtragwerke wiesen erhebliche Schäden auf, so dass die Sanierung dringend geboten war“, stellte Füracker fest. Die Sanierungsarbeiten begannen Ende 2012 und betrafen im Schwerpunkt die Dächer und die angrenzenden Fassadenbereiche sowie die Burgmauern. Daneben wurde durch die Umgestaltung der Freiflächen die Barrierefreiheit wesentlich verbessert.

Im 12. Jahrhundert als Stammsitz der Grafen von Riedenburg erbaut, wurde die Rosenburg in den folgenden Jahrhunderten mehrmals erweitert und umgebaut bis sie Ende April 1525 von Aufständischen im Deutschen Bauernkrieg erstürmt und niedergebrannt wurde. Im Zuge des Wiederaufbaus wurden auf den mittelalterlichen Grundmauern mehrgeschossige Gebäudetrakte als Wohn- und Speichergebäude in schlichten Renaissanceformen errichtet, die das heutige Erscheinungsbild der Rosenburg prägen. Insbesondere die Kapelle im Erdgeschoss mit ihren Wandmalereien aus der Zeit um 1560 stellen eine besondere Attraktion der Riedenburg dar. Die Burg wird durch einen privat betriebenen Falkenhof mit Jagd- und Falknereimuseum genutzt. Im Burghof finden Freiflugvorführungen mit Greifvögeln statt.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Postfach 22 00 03, 80535 München
Pressesprecher: Sebastian Kraft
Telefon 089 2306-2460 und 2367, Telefax 089 2809327
E-Mail: presse@stmflh.bayern.de, Internet: www.stmflh.bayern.de